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Der Weg von der Schule in den Beruf braucht Begleitung

Akademie Mainz

Immer mehr Jugendliche finden nicht nach der 9ten oder 10ten Klasse den Weg in die Ausbildung. Einerseits spiel dabei der Wunsch nach längerem Schulbesuch und höheren Schulabschlüssen eine Rolle, andererseits fehlt vielen Jugendlichen einen intensive Begleitung bei der beruflichen Orientierung und der Berufsvorbereitung. Hierfür braucht es Zeit, Raum und Menschen. An der Rothenfels Realschule plus gab es dies. Mit der Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) waren dort Dagmar Medina und Franziska Viereckl präsent und ansprechbar.

Erprobung und Praktikum sind sinnvoll

Mit dem Ende der Maßnahme vermittelten die Kolleginnen im Sommer ihre letzten Teilnehmenden in Ausbildung. Ein besonderer junger Mensch war Vivien Lossa. Sie hat eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten bei Dr. Wajahat in Bad Kreuznach begonnen. Bei einem gemeinsamen Gespräch in der Praxis blicken Chef, Auszubildende und BerEb zurück.

Zuerst erzielte Vivien Lossa mit einer schönen aussagekräftigen Bewerbung das notwendige Interesse der Praxis für eine so wichtige und sinnvolle Erprobung.

Hinzu kam die persönliche Empfehlung durch die Berufseinstiegsbegleitung (BerEb), die den positiven Eindruck bestätigten. Wichtig ist der Zahnarztpraxis, dass sich die Bewerbenden einen eigenen Einblick in die Arbeit verschaffen.

 

Ein Freiwilliges Praktikum und ein Schulpraktikum überzeugten. Dr. Wajahat hatte den Eindruck, dass das Team schon nach dem freiwilligen Praktikum sicher war und dass das Schulpraktikum nur noch der Bestätigung diente. Die 17jährige überzeugte durch ihre ruhige, zuhörende und aufmerksame Art. Sie handelt nachdem sie alle Informationen aufgenommen hat.

Caro Dilly kann dies bestätigen. Sie kennt Vivien schon aus ihrer Zeit als Klassenlehrerin. Ihr war es wichtig, dass Vivien durch die BerEb in der Schulzeit bei der beruflichen Orientierung unterstützt wurde und nun Stütz- und Förderunterricht erhält, um ihren Weg gehen zu können.

 

Zahnmedizinische Fachkräfte werden gesucht. Auch hier macht der Fachkräftemangel nicht Halt. Es braucht Geduld, Konzentration und Genauigkeit, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein. „Es ist ein schöner Beruf, der unheimlich viele Aufstiegsmöglichkeiten und Facetten der Tätigkeit bietet bis zur Selbstständigkeit z.B. bei der Abrechnung.“, erklärt Dr. Wajahat.

Man lernt schon in der Ausbildung die verschiedenen Berufsbereiche kennen und kann sich weiter qualifizieren. „Man muss die Kultur des Ausbildens leben.“, begründet der Zahnarzt seine Haltung.  So nehmen sie in jedem Jahr einen Azubi und bieten auch ein EQ für ein halbes Jahr an.

Selbst der zurückhaltenden Vivien ist hinter der Maske das Strahlen anzusehen, wenn sie über ihre Praktika und ihre Ausbildung spricht: „Es hat so Spaß gemacht und alle waren so freundlich zu mir. Ich freue mich auf die Arbeit und immer mehr am Stuhl helfen zu können.“

Anforderungen an die Jugendlichen

Sozialkompetenz ist in diesem Beruf je nach Einsatzbereich erforderlich, z.B. Patienten, die mit Ängsten kommen, zu beruhigen oder gut auf Kinder eingehen zu können.

Ihre ehemalige Klassenlehrerin kann sich gut vorstellen, dass Vivien diesen Anforderungen im Arbeitsalltag gerecht werden kann. Sie wünscht sich für die junge Frau, dass sie ihre Ausbildung mit Freude und Erfolg abschließt.

Franziska Viereckl hat als BerEb mit der zuständigen Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach abgestimmt, dass Vivien auch weiterhin auf Unterstützung für alle schulischen Fragen zählen kann und an der ASAflex teilnehmen wird.

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