Gestaltet wurde der Tag von Kolleg*innen der faw-Standorte Köln, Aachen und Düsseldorf sowie den Servicezentren GuT NRW. Christoph Beyer, Leiter des LVR-Inklusionsamtes, und faw-Geschäftsführer Andreas Weber stimmten das Publikum auf den Tag ein. Moderator der Veranstaltung war Björn Hagen.
Anschließend boten vier Workshops zu zukunftsweisenden Ansätzen für das Gelingen individueller beruflicher Teilhabe fachlichen Input und Gelegenheit zu kollegialem Austausch.
40 Jahre faw – stetige Weiterentwicklung der Leistungen
Die Veranstaltung in Köln markierte den Abschluss der Reihe an den Standorten Hanau, Mainz, Bielefeld und Köln. Zahlreiche Vertreter*innen aus Rehabilitation, psychosozialem Netzwerk, Unternehmensnetzwerk, Forschung und Politik haben im ersten Halbjahr daran teilgenommen, um sich über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven beruflicher Teilhabe auszutauschen.
Die Veranstaltungen boten Raum für fachliche Impulse, praxisnahe Einblicke und persönliche Begegnungen – und stärkten damit gezielt die regionale Vernetzung. Unter dem Titel „Zukunft gemeinsam gestalten – Teilhabe flexibel und wirksam“ wurden zentrale Fragen wie Individualisierung, Flexibilisierung und Bedarfsorientierung aktiv diskutiert: Deutlich wurde dabei, dass für die Zukunft der Teilhabeleistungen bedarfsorientierte Flexibilität, Individualisierung und eine verzahnte Versorgung im Netzwerk entscheidend sein werden. Die 40jährige Arbeit der faw trägt nicht zuletzt ihre Früchte in der stetigen Weiterentwicklung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben – ambulant, betriebsnah und zukunftsfest.
Starke Netzwerke entscheiden
Über alle Standorte hinweg zeigte sich ein klares gemeinsames Bild: Nachhaltige Teilhabe gelingt vor allem dort, wo starke Netzwerke bestehen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Leistungsträgern, Leistungserbringern und Unternehmen in einem schnittstellenübergreifenden Netzwerk schafft die Grundlage für passgenaue Lösungen und langfristige Inklusion in Beschäftigung.
Die RehaDialog-Reihe im Westen hat diesen Austausch weiter vertieft und zugleich sichtbar gemacht, wie stark die faw in den Regionen verankert ist. Sie unterstreicht den Anspruch der faw, berufliche Teilhabe aktiv zu gestalten und gemeinsam mit unseren Partnern zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
„Der RehaDialog als bundesweites Format lebt von der hohen Fachlichkeit und Stärke unserer Standorte vor Ort. Im Westen wurde eindrucksvoll sichtbar, wie gut wir regional vernetzt sind und wie tragfähig diese Zusammenarbeit ist. Unsere Standorte im Regionalbereich haben das diesjährige Thema wesentlich geprägt und besondere, lebhafte und anregende Veranstaltungen organisiert – durch ihr regionales Engagement ist die faw ein wichtiger Akteur für gelingende berufliche Teilhabe“, so Xenia Rechner, stellvertretende Fachbereichsleiterin Berufliche Rehabilitation.







