Am 19. März 2026 luden die faw-Standorte Hanau und Fulda zum RehaDialog ein – einem seit vielen Jahren etablierten Fachformat der faw, das den Austausch mit Reha-Expert*innen und Netzwerkpartner*innen kontinuierlich stärkt. In diesem Jahr fand die Veranstaltung zugleich im Rahmen des Jubiläums „40 Jahre faw – Arbeit, die Leben verändert“ statt. Die Teilnehmenden nutzten den Tag für fachliche Impulse, Vernetzung und einen Blick auf aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Rehabilitation.
Wachsende Bedeutung der beruflichen Reha
Michaela Weiß, Leiterin der faw Hanau, begrüßte die Gäste und gab einen Einblick in die 40jährige Geschichte der faw. Darüber hinaus zeigte sie, wie die faw Menschen dabei unterstützt, ihr berufliches Potenzial zu entfalten, und Unternehmen hilft, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt läge hierbei auf der Inklusion, führte Michaela Weiß aus und betonte, dass die faw mit ihrer langjährigen Erfahrung in der beruflichen Rehabilitation bundesweit eine anerkannte Partnerin sei, wenn es darum gehe, Menschen mit Unterstützungsbedarf nachhaltig in Arbeit zu integrieren. Die Angebote der faw, so Michaela Weiß weiter, seien vielfältig: Ob Berufsvorbereitung, Qualifizierung, Vermittlung oder spezialisierte Unterstützung nach Krankheit oder mit Behinderung – die faw biete individuelle Wege zurück ins Arbeitsleben. Besondere Angebote der faw für Menschen mit psychischen Bedarfen sowie Angebote für Menschen mit Autismus, Hörbehinderungen oder Traumafolgen setzten besondere fachliche Schwerpunkte. Um erweiterte Einblicke in die Arbeit der faw zu erhalten, hatten die Teilnehmenden des RehaDialoges in Hanau die Möglichkeit, die Testverfahren MELBA und HAMET kennen zu lernen, selbst auszuprobieren und sich erläutern zu lassen, welche Erkenntnisse aus diesen Testungen gewonnen werden können.
Im weiteren Verlauf des Tages boten Referent*innen der faw Hanau und Mainz vier kompakte Einblicke in zentrale Leistungsbereiche der faw: Reha-Koordinatorin Christine Euler aus Offenbach führte in die „Methoden der Beratung“ ein und ließ die Anwesenden diese Methoden auch gleich anwenden, Psychologe Christopher Hock der faw in Offenbach stellte unterschiedliche psychische Störungen und Entwicklungsstörungen vor, Tina Poklitar vom Kompetenzzentrum für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH) der faw erläuterte die Wichtigkeit der Netzwerkarbeit für die faw und Ulrich Lilienthal, stv. Akademieleiter der faw Hanau, erläuterte die unterschiedlichen in der faw eingesetzten Beratungs- und Lernsettings. Die verschiedenen Präsentationsformate sorgten für einen intensiven und lebendigen Einstieg in den Tag.
Reger Austausch und positives Feedback
In den Pausen und während der Mittagszeit mit Buffet gab es viel Raum für vertiefende Gespräche und zum netzwerken. Ein Zeitstrahl zu 40 Jahren faw stieß auf reges Interesse. Die Teilnehmenden waren mit der Veranstaltung äußerst zufrieden und betonten, viel für sich mitgenommen zu haben.
Das Veranstaltungsformat RehaDialog der faw findet im Frühjahr 2026 an vier Standorten des Regionalbereichs West statt. Die nächste Veranstaltung findet in der faw Köln am 28.5.2026 statt. Hier finden Sie weitere Infos zur Reihe.





