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Ab August wieder auf Tour – Berufsorientierung per Bus & GPS

Akademie Dessau

Nach einer langen Corona-bedingten Pause gehen die Bus- und GPS-Touren zur Berufsorientierung im Landkreis Wittenberg weiter.

Karte mit fünf farbigen Pin-Nadeln

Nach einer langen Corona-bedingten Pause sind es die Schüler*innen der Sekundarschule Annaburg, die als erste wieder am Projekt „Meine Koordinaten zum Beruf“ der Akademie Dessau teilnehmen werden. Vorab erhielten die Siebt- und Achtklässler*innen einen Einblick in das, was sie am zweiten Tag nach den Sommerferien erwarten wird: Eine Bus-Tour zu sechs Betrieben in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmitteltechnik und Metall.

Ab August gehen die Bus- und GPS-Touren zur Berufsorientierung im Landkreis Wittenberg weiter. Vor Ort Betriebe kennenlernen, sich mit Mitarbeiter*innen austauschen, selbst etwas ausprobieren: Die Möglichkeiten, die sich den Schüler*innen auf der Tour bieten werden, sind vielfältig.

Das begeisterte bereits die Schulleitung und Lehrkräfte der Sekundarschule Annaburg, sodass sie zur Vorstellung am 25. Juni die Mitteldeutsche Zeitung einluden, die in einem Artikel über das Projekt berichtete.

Auch das Interesse der Schüler*innen war bei diesem Angebot schnell geweckt. „Klingt spannend“ oder „Da sieht man mal was, was man sonst nicht sieht“ hieß es in den Klassen während der Projektvorstellung. Am Ende durften sich die Schüler*innen selbst zwischen Bus-Tour und Unterricht entscheiden. Für die Teilnahme waren von den Erziehungsberechtigten unterschriebene Formulare notwendig. 42 der 52 Schüler*innen reichten diese letztlich ein und werden am 28. August 2020 dabei sein.

Damit startet das Projekt „Meine Koordinaten zum Beruf“ wieder in die aktive Arbeit mit Teilnehmenden. Neben den Bus-Touren, von denen vier weitere in Planung sind, werden auch die GPS-Touren in Lutherstadt Wittenberg nach den Sommerferien weitergehen. Dabei geht es mit dem Tablet auf Entdeckungstour durch die Lutherstadt, um Berufe und Ausbildungsbetriebe in Handwerk, Hotel- und Gastgewerbe kennenzulernen.

Ehemalige Teilnehmende einer Förderschule sind auch acht Monate später noch begeistert von ihren GPS-Touren. „Wo ich nach Hause gekommen bin, habe ich fast drei Tage meinen Eltern davon erzählt […] dass wir was Schönes in der Schule gemacht hatten“, erinnert sich beispielsweise Gina-Celina Fabry aus der 9. Klasse. Ein Mitschüler betont die vielfältigen Inhalte der GPS-Touren: „Besonders gut hat mir gefallen, dass das nicht nur auf einen Beruf ausgelegt war, sondern auf mehrere, die passen könnten.“

Ebenfalls gut in Erinnerung geblieben sind die Medien, die einige Schüler*innen während der Entwicklung der GPS-Touren selbst erstellten. „Wir hatten so ein Koch-Video gemacht. Das war ganz cool, dass man das dort sehen konnte. Und auch die Fotos vom Friseursalon, die wir gemacht haben“, berichtet Jasmin Kulas, ebenfalls Klasse 9, die an der Entwicklung beteiligt war.

Im Schuljahr 2020/21 geht das „Spazierengehen mit Sinn dahinter“, wie es ein Schüler formulierte, in eine neue Runde. Dann werden weitere Schüler*innen ab Klasse 7 auf Entdeckungstour durch die Lutherstadt gehen.

Das Projekt ist das Ergebnis eines Ideenwettbewerbs des Landkreises Wittenberg im Rahmen des Landesprogramms „Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt“ (RÜMSA) und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert. Als weitere Akteure sind unter anderem die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und der Landkreis mit der Koordinierungsstelle RÜMSA involviert, die im Fachdienst Jugend und Schule integriert ist.

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