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Dranbleiben & nicht locker lassen – Karoline Schubert ist #MöglichMacherin

#WirSindFAW

Karoline Schubert ist Koordinatorin im Beruflichen Training am BTZ Plauen. Sie ist seit 2016 in der FAW. An der TU Chemnitz hat Karoline Schubert Pädagogik, Psychologie und Soziologie studiert. Schon während des Studiums arbeitete sie in einem Zentrum für hyperaktive Kinder und war im Bereich der Familienhilfe und Jugendarbeit aktiv. Dort startete sie auch ihre berufliche Laufbahn. Doch ihr Weg führte sie schnell wieder zurück in die Heimat. Nach einer Station in einem Kinder- und Jugendheim in Plauen stieg sie bei einem privaten Unternehmen ein, das sie auch mehrere Jahre leitete. Dies war zugleich ihr Einstieg in das Thema berufliche Rehabilitation.

Karoline Schubert #WirSindFAW

Karoline, warum hast Du Dich in der FAW beworben?

Als ich 2015 von einem Kunden erfahren habe, dass das BTZ eine Koordinatorin sucht, musste ich nicht mehr viel nachdenken. Denn ich kannte das BTZ schon aus unserer Beratungsarbeit. Mir wurde schnell klar, dass ich im BTZ meine Herzensthemen „Berufliche Reha“ und die Förderung von Jugendlichen weiterverfolgen kann – das aber als Teil eines viel größeren Teams. Großartig fand ich schon damals das Konzept des BTZ mit seinem weitgefächerten Angebot, seinen Trainingsbereichen und Werkstätten, in denen ich nahezu alle echten Situationen aus dem realen Arbeitsleben abbilden kann. Es war gleich ein schönes Miteinander.
 

Wie sieht Deine Arbeit aktuell aus?

Ich bin Koordinatorin im Beruflichen Training. Das heißt ich koordiniere und leite v.a. das Team. Dazu gehören aber auch Teilnehmer-Besprechungen und Kontakte zu Firmen, z.B. um Praktikumsplätze zu organisieren. Hinzu kommen noch ein paar Zusatzaufgaben. (lacht) Besonders gern mache ich Aufgaben rund um neue Medien und Digitalisierung. Ich bin deshalb auch DigiLotse für unseren Standort.
 

Was macht Deine Arbeit aus?

Dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Teilnehmenden erfolgreich in Arbeit oder Umschulung zu begleiten. Das gelingt nur mit einem offenen Blick für alles, was der Mensch mitbringt. Außerdem ist meine Arbeit sehr abwechslungsreich im besten Sinne. Ich habe von jedem etwas.
 

Du arbeitest laufend für Menschen, die vor große Herausforderungen gestellte wurden. Gelingt Dir dabei die Abgrenzung, gerade mit Blick auf die Work-Life-Balance?

Ich kann gut abschalten. Ich nehme nur selten belastende Themen mit nach Hause. Außerdem habe ich eine 12jährige Tochter. Das hilft. (lacht)
 

Bitte vervollständige den Satz: Ich bin Teil der FAW, weil … ?

… weil ich in einem Team arbeite, in dem jeder seine Kompetenzen gleichberechtigt einbringt. Wir ergänzen uns und helfen uns gegenseitig. Zugleich verbindet uns das Ziel, den Teilnehmenden wieder Halt und Perspektiven für die Zukunft zu geben. Ich schätze auch, dass wir so tolle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung haben – nicht „von der Stange“, sondern genau auf unsere Bedarfe abgestimmt.
 

Karoline Schubert #WirSindFAWEine Befragung von Kolleg*innen hat ergeben, dass die FAW vor allem drei Typen ausmachen: Team-Player, Lösungs-Denker und Möglich-Macher. Welchem Typ würdest Du Dich zuordnen?

Spontan würde ich sagen: Der Möglich-Macher! Mit einer ordentlichen Portion Lösungsdenker.
 

Warum siehst Du Dich als Möglich-Macherin?

Weil ich schlecht locker lassen kann, wenn es ein Problem oder eine schwierige Aufgabe gibt. Ich will Dinge möglich machen, für das Team – und auch für unsere Teilnehmenden. Und wenn es schwierig ist, besonders. Wenn jemand eine Frage an mich heranträgt, kann ich nie sagen: Damit musst Du leben! Ich probiere es so lange, bis ich eine Lösung möglich gemacht habe. Insofern: Möglichmacherin und Lösungsdenkerin.
 

Was schätzt Du an Deinem Team?

Dass sich alle gegenseitig unterstützen und sich z.B. wie selbstverständlich vertreten, wenn es nötig ist. Und dass alle immer wieder neue Ideen und neue Perspektiven einbringen, z.B. aus Weiterbildungen zur systemischen Beratung, was immer wieder ganz neue Aspekte und Ansätze ins Team bringt. Es sind so viele Faktoren dafür mitverantwortlich, dass die berufliche Reha gelingt. Es tauchen teilweise im Laufe der Arbeit ganz neue, überraschende Probleme oder Herausforderungen z.B. im familiären Umfeld der Teilnehmenden auf. Da schätze ich sehr, dass das Team immer weiter offen und kreativ ist für neue Lösungen. Nicht selten finden wir Lösungen für Probleme, die vor Beginn unserer Arbeit noch gar nicht erkannt waren.
 

Was würdest Du jemandem erzählen, der sich für die Arbeit in der FAW interessiert?

Ich erzähle immer exemplarisch vom Weg unserer Teilnehmenden. Dabei wird am besten deutlich, was der Sinn unserer Arbeit ist – und was ein erfülltes Berufsleben, was gutes Arbeiten, über die Existenzsicherung hinaus, für Menschen bedeutet. Ganz wichtig: In der FAW arbeiten ist kein Job für einen Einzelgänger – sondern für Teamplayer! Und Du musst Abkürzungen lieben lernen. (lacht)
 

Wie stellst Du Dir Deine Zukunft in der FAW vor?

Die berufliche Reha bleibt auch in Zukunft wichtig – und wird immer wichtiger. An meinem Platz bin ich so, wie es aktuell ist, sehr sehr glücklich.

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