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"Corona-Erfahrungen für Zukunft nutzen"

FAW und Universität zu Köln untersuchen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die berufliche Rehabilitation. Ziel ist es, Möglichkeiten für eine flexiblere Form der Leistungserbringung zu finden. Das Projekt wird von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund gefördert und dauert zwei Jahre.

CoVaRe – Lernen von der SARS-COV2-Pandemie: Lektionen für die Zukunft der Leistungserbringung in der ambulanten beruflichen Rehabilitation“, so der Titel des interdisziplinären Forschungsvorhabens, in dem die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH ihre langjährige Praxiserfahrung in der beruflichen Rehabilitation einbringt. 

Gruppenfoto von fünf Personen beim Projektauftakt von CoVaRe in Köln.
Trafen sich zum Projektauftakt von CoVaRe in Köln: Prof. Dr. Mathilde Niehaus vom Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln (re.) und ihr Projektteam Dr. Jana Bauer (2.v.li.) und Marie Sophia Heide (ganz li.) mit Björn Hagen, Fachbereichsleiter Berufliche Rehabilitation, FAW ( 3.v.li.) und Manfred Otto-Albrecht, Projektleiter in der FAW (2.v.re). Foto: privat

Gruppenfoto vergrößern ...

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln geht es darum, die im Zuge der Pandemie dynamischen Veränderungen in der Leistungserbringung in der ambulanten beruflichen Rehabilitation wissenschaftlich zu untersuchen.
Seit dem Beginn der Pandemie werden viele Teilhabeleistungen online oder in hybrider Form aus Präsenz- und webbasierten Angeboten erbracht. Es stellt sich die Frage, wie und welche Rehabilitand*innen – die zu einem erheblichen Teil zur Risikogruppe gehören – gut mit einer Distanz-Variante zurechtkommen und welche eher auf besondere Unterstützungsformen angewiesen sind. Die Auswirkungen, so die Hypothese, werden für die Rehabilitand*innen je nach Behinderung oder Erkrankung unterschiedlich sein. Nicht zuletzt sind auch die Auswirkungen der Pandemie auf die Betriebe des ersten Arbeitsmarktes relevant. Denn sie sind wichtige Umsetzungspartner*innen bei ambulanten Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

In der Praxis entstehen gute Individual- und Praxislösungen, die bisher aber weder strategisch zusammengebracht noch evaluiert wurden. Aufgrund der Relevanz der ambulanten Leistungserbringung für die Teilhabe am Arbeitsleben und den aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Pandemie ist es das Ziel von CoVaRe, mögliche alternative Lern- und Beratungsformate zu untersuchen und Erfahrungen für eine zukünftige, flexible Form der Leistungserbringung in der beruflichen Rehabilitation nutzbar zu machen.

Ihr Ansprechpartner

Manfred Otto-Albrecht

Projektleiter Fachbereich Rehabilitation

Telefon: 040 280066 521
Fax: 040 28006654
E-Mail: manfred.otto-albrecht@faw.de

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