Keine Panik vor Mechanik
Phänomene der Naturwissenschaften für Kinder erlebbar machen – das ist unser Ziel mit dem Projekt „Keine Panik vor Mechanik“, welches im Auftrag des Jobcenters Lübeck durchgeführt wird.
Optische Täuschungen, akustische Objekte wie das Klopfophon, Experimente im Bereich der Elektrizität oder Mechanik – Experimenten sind keine Grenzen gesetzt. Die Teilnehmenden entwerfen, konstruieren und stellen die Experimente und Versuchsanschauungen im Rahmen des Projektes „Keine Panik vor Mechanik" her. Dazu werden Materialien aus Metall, Holz, Stein und Kunststoff verwendet, die käuflich von Entsorgern und Firmen erworben und ggf. von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.
Kostenlos Mitmach-Experimente ausleihen
Kindertagesstätten, Horte, Schulen oder Vereine können kostenlos Mitmach-Experimente und Instrumente ausleihen, um diese in den eigenen Institutionen zusammen mit Kindern und Schüler*innen zu erforschen. Wir sind bemüht, stetig neue Experimente zu entwickeln und zu bauen.
Ob nur ein Experiment oder eine Vielzahl unterschiedlicher Experimente als Leihgabe, alles ist möglich. Alle Experimente werden mit Erklärung geliefert.
Neugierig geworden? Weitere Informationen zu unserem Projekt stehen Ihnen in unseren Portfolios „Keine Panik vor Mechanik“ (pdf, 1,8 MB) und Keine Panik vor Mechanik – Instrumente“ (pdf, 2,6 MB) zur Verfügung.
Video zum Projekt
Dieses Video ist extern gehostet (YouTube, Vimeo, bbw-Videobackend) und sendet nur Daten, wenn Sie das Vorschaubild anklicken.
Im Video wird gezeigt, wie ein Teilnehmende des Angebots „AGH“ (Arbeitsgelegenheit) an der faw Lübeck Mitmach-Exponate und Experimentier-Stationen für den Unterricht an Grundschulen zum Thema MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) fertigen.
Im ersten Bild hobelt ein Teilnehmer der Maßnahme, verrichtet Holzarbeiten. Die Hobelspäne sind in einer Nahaufnahme im Bild.
Er sagt: „Mein Alltag generell war halt, dass ich generell die ganze Zeit zu Hause saß und keine wirkliche Perspektive mehr gesehen habe.“
Einblendung der Halle, in der gearbeitet wird. Nahaufnahmen des Hobels und des Teilnehmers werden eingeblendet, während er spricht. Außerdem wird er während des Interviews gezeigt.
Er sagt: „Und dann bin ich halt durch Jobcenter direkt in eine Maßnahme gekommen, auch direkt bei der faw. Und dann haben wir zuerst ein Drachenboot gebaut.“
Einblendung der Schrift: Marco Junge, ehemaliger Teilnehmer.
Er sagt: „Das fand ich richtig klasse! 12,50 m lang für 22 Personen.“
Ein Modell des Drachenbootes wird eingeblendet, Detailaufnahmen und das gesamte Bootsmodell.
Ein Exponat mit Zahnrädern wird eingeblendet, sowie Detailaufnahmen und eine Totale der Einrichtung in Lensahn.
Gezeigt werden die Interviewsituation und eine schriftliche Einblendung: Diedke Diers, faw Lensahn, sagt: „In der Einrichtung in Lensahn führen wir die Arbeitsgelegenheit ‚Keine Panik vor der Mechanik‘ durch. Wir haben dort Kunden des Jobcenters, die zur Stabilisierung und Strukturierung und zur Vorbereitung auf den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt bei uns teilnehmen.“
Mehrere Einstellungen beim Abmessen, Sägen und das Gesicht des Teilnehmers werden in Nahaufnahme und Halbtotale gezeigt.
Diedke Diers sagt: „Herr Junge kam vom Jobcenter, war lange Zeit ohne Arbeit und hat gleich von Anbeginn schon gezeigt, dass er handwerklich unheimlich begabt ist. Und über die Jahre hat er sich wirklich stabilisiert, sodass wir jetzt zum Schluss sagen konnten: Er ist bereit für den ersten Arbeitsmarkt und er ist bereit, dass er eine Arbeit aufnehmen konnte“.
Eingeblendet werden Nahaufnahmen verschiedener Exponate: Zahnräder, verbaute Spiegel, ein Holzmännchen, aufgehängte Golfbälle. Eine Kinderhand dreht eine Scheibe, ein Ball wird mit einer Schnur geschoben und ein angemaltes Rad bewegt sich. Im nächsten Bild rollt eine Kugel in einer Kugelbahn, ein Metallgerüst wird gezeigt, ein Holz-Xylophon wird eingeblendet, eine Kinderhand, die mit einer Art Schläger auf unterschiedliche Rohre klopft. Ein Mädchen, das in mehreren Spiegeln leicht verzerrt gespiegelt wird. Das Gesicht des Mädchens wird in einer Nahaufnahme gezeigt.
Diedke Diers sagt, während die Bilder nacheinander eingeblendet werden: „Die Exponate bauen wir für Kindergärten und Schulen. Von den Kleinsten angefangen, bis zur 9. Klasse. Ich finde es immer total schön zu sehen, wie Kinder mit diesen Exponaten aufgehen, wie viel Spaß sie an dem Experimentieren haben. Warum klingen unterschiedliche Rohre anders oder warum schaue ich in einen Spiegel, der nach innen gewölbt ist, und mein Bild ist verzerrt?“
Ein Messgerät wird in Nahaufnahme eingeblendet und Kinderhände auf verschiedenen Platten, auch aus Metall.
Diedke Diers sagt: „Die Zusammenarbeit mit dem Junior Campus der Technischen Hochschule Lübeck sieht halt so aus, dass die uns alle Türen in Lübeck geöffnet haben, weil sie ein sehr großes Netzwerk haben, wo wir wunderbar anknüpfen können.“
Janina Mahnke wird in einer Interviewsituation gezeigt, außerdem im Umgang mit den Kindern. Eine weitere Einblendung der Exponate mit Holzscheiben, die sortiert werden können und unterschiedlich groß sind, und die Gesichter der Kinder werden gezeigt.
Schrift wird eingeblendet: Janina Mahnke, TH Lübeck Junior Campus. Sie sagt: „Wir führen hier an Naturwissenschaften, Technik und Medizin heran, primär an Grundschulkinder, weil für uns Wissenschaft einfach ein Teil der kulturellen Bildung ist und wir ihnen einfach zeigen möchten, wie faszinierend einfach die Welt ist, in der wir leben, unabhängig davon, was sie später machen."
Einblendung eines Zollstocks, einer Säge und Hölzer, die auf einer Werkbank liegen. Hände des Teilnehmers, die Holzspäne wegstreichen. Eine Halbtotale des Teilnehmers beim Verlassen der Halle.
Diedke Diers sagt: „Wir können den Menschen aus der Perspektivlosigkeit heraushelfen und schaffen im Gegenzug etwas Tolles, was wieder anderen zugutekommt.
Am Ende des Videos wird das Logo der faw, Fortbildungsakademie der Wirtschaft, eingeblendet.
