Inklusionsprojekt für den Wiedereinstieg in den Beruf (InPro)
InPro richtet sich an Rehabilitand*innen, die ihren bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Mit einer Kombination aus Fachunterricht, Einzel- und Gruppenarbeiten sowie Beratungsgesprächen werden neue berufliche Perspektiven entwickelt mit dem Ziel, eine langfristige Integration auf dem Arbeitsmarkt zu sichern.
Was ist InPro?
InPro (kurz für: Inklusionsprojekt für den Wiedereinstieg in den Beruf) unterstützt Rehabilitand*innen bei der individuellen Entwicklung neuer, beruflich adäquater Perspektiven. Ihre persönlichen Voraussetzungen und beruflichen Qualifikationen werden in den Prozess miteinbezogen, um den passenden beruflichen Weg für Sie zu finden und die Chancen für eine erfolgreiche Wiedereingliederung zu erhöhen. Ergänzend dazu wird fehlendes berufsrelevantes Wissen für den neuen angestrebten Berufsweg durch Theorie und Praxis vermittelt.
An wen richtet sich InPro?
InPro richtet sich an Rehabilitand*innen, die ihren vorherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Die Teilnahme ist unabhängig von den individuellen bisherigen beruflichen Einsatzbereichen möglich.
Welche Unterstützung bietet InPro?
InPro bietet Ihnen die folgenden Unterstützungs- und Hilfsangebote an:
- Unterstützung bei der beruflichen Neuorientierung und Zielsetzung
- individuelles Bewerbungscoaching
- sozialpädagogische und psychologische Betreuung
- Unterricht zu berufsrelevanten Themen, z. B. Erwerb digitaler Kompetenzen, Arbeits- und Sozialrecht, Kommunikationstraining
- Akquise potentieller Praktikumsbetriebe
- Begleitung Ihrer Praktika
Wie gestaltet sich der Ablauf der Maßnahme?
InPro gliedert sich in drei Phasen:
- Die Einstiegsphase dauert einen Monat und dient dem Ankommen, Kennenlernen und Eingewöhnen.
- Die Orientierungs- und Trainingsphase dauert zwei Monate. Während dieser Zeit werden Sie bei Ihrer beruflichen Orientierung begleitet und durch optionale Praktika unterstützt.
- Die abschließende Integrationsphase dauert maximal acht Monate. Während dieser Zeit werden Sie aktiv dabei unterstützt, passende Tätigkeitsfelder durch Praktika kennenzulernen und den Übergang in eine neue berufliche Perspektive erfolgreich zu gestalten.
Wie kann ich teilnehmen?
Sobald Ihre Teilnahme an einer medizinischen Rehabilitation weitestgehend abgeschlossen ist und aufgrund Ihrer gesundheitlichen Einschränkungen die Ausübung Ihres bisherigen Berufs gefährdet oder nicht länger möglich ist, können Sie einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA-Antrag) bei den zuständigen Reha-Trägern einreichen. Wenn Ihnen eine berufliche Rehabilitation bewilligt worden ist, bespricht ihr zuständiger Reha-Träger mit Ihnen das weitere Vorgehen und entscheidet letztendlich, ob die Teilnahme an InPro gefördert wird.
Wann startet die nächste InPro?
InPro startet viermal im Jahr, jeweils im Februar, Mai, August und November.
An welchen Standorten findet die Maßnahme statt?
Die InPro führen wir an den faw-Standorten Aachen, Geilenkirchen und Düren an folgenden Adressen durch:
faw Aachen
Sittader Str. 31 b
52078 Aachen
faw Aachen, Außenstelle Geilenkirchen
Pater-Briers-Weg 85
52511 Geilenkirchen
faw Aachen, Außenstelle Düren
An der Festhalle 9
52353 Düren
Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Ihre Ansprechperson für Aachen
Janin Sarikaya-Nikolay
Teamleitung Bereich Rehabilitation Aachen
Telefon: 0241 160594-227
E-Mail: janin.sarikaya-nikolay@faw.de
Ihre Ansprechperson für Geilenkirchen
Janine Dumont
Teamleitung Bereich Rehabilitation Geilenkirchen
Telefon: 02451 49090-25
E-Mail: janine.dumont@faw.de
Ihre Ansprechperson für Düren
Jasmin Trümpelmann
Koordination Bereich Berufliche Rehabilitation, Düren und Geilenkirchen
Telefon: 0241 160594-235
E-Mail: jasmin.truempelmann@faw.de
