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faw.de    Raus aus dem Drama-Dreieck!

Raus aus dem Drama-Dreieck!

Wenn wir mit Menschen mit psychischen Erkrankungen sprechen, ist im Normalfall sowohl unsere Betroffenheit, als auch unsere Unsicherheit größer. Umso mehr, wenn das Gespräch im beruflichen Kontext stattfindet. Das ist verständlich, denn hier sind sich alle einig, dass es eine klare Grenze zwischen Berufs- und Privatleben gibt. Leidet jemand unter einer psychischen Erkrankung, haben wir schnell das diffuse Gefühl, uns im Gespräch in einen sehr persönlichen Grenzbereich zu begeben. Zudem verändert ein Beinbruch im Normalfall nicht unser Denken, Fühlen und Handeln (letzteres nur auf eine rational sehr nachvollziehbare Weise) - eine Depression oder eine Schizophrenie tun das sehr wohl. Daraus ergeben sich zwei hilfreiche Fragestellungen:

Welche (Er-)Kenntnisse brauche ich als Laie über psychische Erkrankungen, um mein Gegenüber besser zu verstehen und im Gespräch auf ihn oder sie eingehen zu können?
Welches Handwerkszeug brauche ich, um professionell aber mitfühlend, lösungsorientiert aber offen mit einem Menschen zu sprechen, der sich in einer Lebensphase befindet, In der er oder sie unter Umständen anders wahrnimmt, anders denkt, anders fühlt und anders handelt als das Umfeld es erwartet oder gewohnt ist?

 

Für diese Veranstaltung werden Ihnen 7 CDMP-Weiterbildungsstunden anerkannt.

Online von Zuhause (pandemiebedingt)
Vollzeit
Teilnahmebescheinigung
keine Förderung
Termine und Kontakt

Zielgruppen

  • zertifizierte Disability Manager
  • BEM-/BGM-Beauftragte
  • Unternehmen
  • Fachkräfte

Kursinhalte

Inhalte

Im diesem Workshop erfolgt eine Auseinandersetzung mit „schwierigen“ Gesprächssituationen und Gesprächspartnern. Es geht darum, sich bestimmter Dynamiken und Gesprächsfallen bewusst zu werden und in Zukunft souveräner damit umgehen zu können:

  • Was ist das „Drama-Dreieck“ und welche Bedeutung hat es für die Gesprächsführung insbesondere im „helfenden“ Kontext?
  • Auswirkungen des beiderseitigen Bezugsrahmens auf die professionelle Gesprächsführung
  • „So hab ich das doch gar nicht gemeint!“ – Re-Definitionen erkennen und sich nicht das Wort im Munde herumdrehen lassen
  • Kollegiale Supervision

 

Bitte bringen Sie eigene, anonymisierte Fälle aus dem eigenen beruflichen Kontext mit,  um sie für die Arbeit in der Gruppe zur Verfügung zu stellen.

Diese Fähigkeiten erwerben Sie

Kennenlernen des Drama-Dreiecks zur bewussten Gestaltung von Gesprächssituationen.

Termine und Kontakt

Zu viele Treffer? Bitte grenzen Sie Ihre Auswahl ein.

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