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Das BTZ Magdeburg

Das Berufliche Trainingszentrum (BTZ) Magdeburg ist eine Spezialeinrichtung zur beruflichen Rehabilitation von jungen und erwachsenen Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Wir beraten, unterstützen und fördern Menschen bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive mit dem Ziel der (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt.

Auf der Grundlage einer psychischen und sozialen Stabilisierung konzentrieren wir uns gemeinsam auf die berufliche Orientierung, Qualifizierung und nachhaltige Vermittlung in Arbeit. Mittels Training der sozialen Kompetenzen, individuellen Qualifizierungsmodulen und betrieblichen Praktika erfolgt die schrittweise Integration.

Das BTZ Magdeburg versteht sich als Teil der psychiatrischen Versorgung innerhalb der gewachsenen Strukturen der Versorgungsregion Magdeburg. Um eine wohnortnahe Orientierung der Leistungen zu gewährleisten, kommt den regionalen Bedingungen bei ihrer Planung und Ausgestaltung besondere Bedeutung zu. Deshalb werden im Rahmen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der Beratung und Auswahl der zu trainierenden beruflichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmer sowohl deren Eignung und Neigung als auch die jeweiligen Gegebenheiten des Arbeitsmarktes am Wohnort berücksichtigt. Dabei gilt es, die vorhandenen Ressourcen im Rahmen von Kooperationsbeziehungen mit Praktikumsbetrieben im Hinblick auf spätere Integrationsmöglichkeiten zu nutzen. 

Als geschichtsträchtige Stadt ist Magdeburg sowohl kulturell als auch wirtschaftlich eine Stadt mit einer positiven Ausstrahlung. Direkt an der Elbe gelegen ist das Stadtbild von einer guten Infrastruktur geprägt, welche eine starke Anziehungskraft auf Ansiedlung nationalen und internationalen Unternehmen hat. Das ideale Umfeld für eine nachhaltige Arbeit des BTZ Magdeburg.

Die Zielgruppe

Das BTZ richtet sich an junge und erwachsene seelisch behinderte Menschen, die nach einer psychiatrischen Erkrankung ohne Arbeit bzw. Ausbildung sind und die mit Hilfe einer beruflichen und psychosozialen Förderung dauerhaft eingegliedert werden können.

Aufgenommen werden Personen mit folgenden Diagnosen:

•    Schizophrenien
•    Schizotypen und wahnhaften Störungen
•    Affektiven Störungen
•    Neurotischen, belastungs- und somatoformen Störungen
•    Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Ausgenommen sind akute Suchterkrankungen (schädlicher Gebrauch/Abhängigkeitssyndrom)  und schwere hirnorganische Veränderungen.