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Akademie Jena

Ansprechpartnerin:
Akademieleiterin
Annett Schädlich 

FAW gGmbH
Akademie Jena

Spitzweidenweg 30
07743 Jena

Telefon:  03641 5371-0
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So kommen Sie zu uns

"KuKu – Interkulturelles Kunst- und Kulturprojekt“ in Jena und dem Saale-Holzland-Kreis

Im Juli 2019 startete das vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) geförderte Projekt „KuKu – interkulturelles Kunst- und Kulturprojekt" in Jena und dem Saale-Holzland-Kreis.

Zusammen mit verschiedenen Schulen und Jugendeinrichtungen ermöglichen wir es Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund, gemeinsam durch Kunst, Kultur und Theater Orte der Begegnung und des Miteinanders zu erschaffen. In einer geschützten Umgebung gewähren und erarbeiten wir Einblicke in die Lebenswelten der Teilnehmenden und geben den Jugendlichen die Möglichkeit sich auszudrücken und ihre Sicht der Dinge zu formulieren und zu präsentieren.

Kunst und Kultur fördern den interkulturellen Austausch 

Die zugewanderten und deutschen Teilnehmenden treten in interkulturellen Austausch innerhalb ihrer Projektgruppe und auch bei Aufführungen und Ausstellungen mit Zuschauern und Interessierten. Wir wollen den Teilnehmer*innen die Möglichkeit geben, eine soziale und gesellschaftliche Teilhabe am Leben im Deutschland zu entwickeln und ihre sozialen und persönlichen Kompetenzen zu entwickeln.

In Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern wie z.B. der Lobdeburgschule Jena, dem Theaterhaus Jena oder dem Integrationsmanager des Saale-Holzland-Kreises konnten wir bereits eine Theatergruppe installieren und erfolgreich Auftritte an Schulen und dem Theaterhaus Jena veranstalten. Hier kam auch das Theaterstück „Ein Abend voller Gewalt“ zur Aufführung. In dem Stück setzen sich die Jugendlichen performativ mit Gewalt und Gewalterfahrung auseinander und geben durch Filmarbeit Einblicke in ihre Realität. Im Januar 2020 waren wir sogar auf Theaterprobenfahrt – mehrere Tage intensives Proben mit den Jugendlichen und auch Freizeit genießen.

Ab September 2020 wird es an der Regelschule Eisenberg eine regelmäßige Kunstarbeitsgemeinschaft geben. Hier sollen die zugewanderten und die deutschen Projektteilnehmer*innen gemeinsam, über das Bauen großer Skulpturen, in den Austausch bezüglich ihrer Lebens- und Erfahrungswelten – auf Augenhöhe – kommen. Durch Ausstellung ihrer Werke in der Schule sowie im Stadtbild soll die Präsenz des interkulturellen Miteinanders in der Öffentlichkeit erhöht werden.

"Theater und Kunst sind seit jeher ein Sprachrohr für die, die sonst keine Stimme haben. Wir möchten mit diesem Projekt unseren Beitrag dazu leisten, jungen Menschen „jeglicher Couleur“ eine Stimme zu geben", fassen Kathrin Göbel, Koordinatorin, und Pit Nötzold, Projektmitarbeiter, zusammen.

    Förderlogo BMI

Die Teilnehmenden im Kostüm nach der Premiere von „EIN ABEND VOLLER GEWALT“ - Quelle: Pit Nötzold.
Die Teilnehmenden im Kostüm nach der Premiere von „EIN ABEND VOLLER GEWALT“ - Quelle: Pit Nötzold.
Die Teilnehmer*innen entwickeln Szenen über persönliche Räume - Quelle: Johannes Leuchtweis.
Die Teilnehmer*innen entwickeln Szenen über persönliche Räume - Quelle: Johannes Leuchtweis.
Aufwärmübungen vor einem Auftritt im Theaterhaus Jena - Quelle: Johannes Leuchtweis.
Aufwärmübungen vor einem Auftritt im Theaterhaus Jena - Quelle: Johannes Leuchtweis.
Plakat für das Theaterstück „Ein ABEND VOLLER GEWALT“ - Entwurf: Pit Nötzold.
Plakat für das Theaterstück „Ein ABEND VOLLER GEWALT“ - Entwurf: Pit Nötzold.
Textproben für eine Aufführung - Quelle: Johannes Leuchtweis.
Textproben für eine Aufführung - Quelle: Johannes Leuchtweis.
Teilnehmerin probt eine Szene zu persönlichen Räumen - Quelle: Johannes Leuchtweis.
Teilnehmerin probt eine Szene zu persönlichen Räumen - Quelle: Johannes Leuchtweis.