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Akademie Dessau

Außenstelle Magdeburg

Ansprechpartnerin:
Daniela Hähnel

FAW gGmbH
Akademie Dessau,
Außenstelle Magdeburg

Halberstädter Straße 32
39112 Magdeburg

Telefon: 0391 99042420
Telefax: 0391 99042422

Mail: dessau@faw.de

Das sagen Teilnehmer/-innen über unsere Arbeit

Illustration TeilnehmerbriefGrafik SprechblaseTeilnehmerin an der Maßnahme ZAK Plus (05.08.2019 – 06.02.2020):

"Ich habe im Laufe der Zeit schon so einige "Maßnahmen" mitgemacht, aber diesmal muss ich es anders formulieren, "ich bin froh, dass ich dabeisein durfte". Das ist mir diesmal sogar ein Feedback wert und richtet sich speziell an meine Seminarleiterinnen Frau Mieske und Frau Mützelburg.

Alle beide habe durch ihre Einsatzbereitschaft. ihre Individualität. mit der sie ihren Teilnehmern begegnen, ihrer Menschlichkeit und nicht zuletzt ihrer Liebe zu dem Beruf (anders kann ich das nicht erklären) Dinge bewirkt, die ich so niemals erwartet habe. Ich habe mit ihrer Hilfe und anfänglich unbemerkt, eine enorme persönliche Weiterentwicklung hingelegt, die mir langfristig und höchstwahrscheinlich dauerhaft den Weg ebnet, ein stabileres Leben zu führen. [...]

Beide [Mitarbeiterinnen] haben es geschafft, sich in mein Herz zu mogeln und dadurch den Grundstein gelegt, vertrauen zu wollen. Ich finde, diese Einsatzbereitschaft geht weit über die Aufgaben eines Seminarleiters hinaus und sollte gewürdigt werden. Ich bin definitiv keine einfache Teilnehmerin und doch haben Sie es geschafft, mich zu erreichen und über mich nachzudenken.

Ich habe hier immer das Gefühl vermittelt bekommen, dass ich gut bin wie ich bin und nicht mal meine Familie konnte das. Ich bin dankbar, dabeigewesen sein zu können, obwohl ich anfangs voller Vorurteile der Maßnahme gegenüberstand. Würden mehr Menschen wie Frau Mieske und Frau Mützelburg in diesen "Maßnahmen" sein, wäre das ein absoluter Gewinn für den Arbeitsmarkt bzw. das Jobcenter. Denn mein Eindruck war, dass sie auf wertschätzende Art tiefer ansetzen, war langfristig erfolgsversprechender ist. Ich kann nur den Chefs wünschen, dass sie wissen, was für Ausnahme-Mitarbeiter bei ihnen arbeiten."

Magdeburg, 06.02.2020

Illustration TeilnehmerbriefGrafik SprechblaseTeilnehmerin an der Maßnahme ZAK Plus:

"Mit dem Ziel nach meiner Elternzeit wieder einen Weg zurück auf den Arbeitsmarkt zu finden, trat ich Anfang des Jahres an meine Beraterin im Jobcenter heran und bat um ihre Unterstützung. Diese erhielt ich in Form des Vorschlags, an der Maßnahme ZAK Plus an der FAW gGmbH Akademie Dessau in der Außenstelle Magdeburg teilzunehmn. Ich stimmte der Idee zu und wurde im Juni eingeladen.

Schon in den ersten Tagen spürte ich die mit dem Besuch des Weiterbildungsinstituts einhergehende Motivation auf meiner Seite. Die Monate, in denen ich mich ausschließlich meiner Rolle als Mutter widmete, wurden abgelöst von Tagen, in denen ich endlich wieder auch meine Zukunft als Frau, als arbeitende Mutter in Angriff nahm. Dazu trug auch der Ortswechsel bei. Ich konnte die Wohnung und die damit verbundene irgendwie entstandene Lethargie verlassen, hatte die Möglichkeit, PC und Drucker zu nutzen, konnte jederzeit gut vernetzte und stets hilfsbereite Ansprechpartner im Büro gegenüber zu Rate ziehen.

Der Austausch mit den ebenfalls an der Maßnahme Teilnehmenden brachte mir nicht allzu viel Erhofftes. Das jedoch war für mich auch absolut in Ordnung, ich genoss es, meine Energie für mich zu nutzen, meine Gedanken, meine Ideen sprudelten nur so aus mir hervor. Schnell waren verschiedene Bewerbungen fertiggestellt und versandt. Ganz gleich, welche Reaktionen ich diesbezüglich erhielt, schon das Aktivwerden in dieser Hinsicht motivierte mich ungemein und half mir, mit der Zeit zu erkennen, was sich als mein eigentliches Ziel manifestierte: Ich wollte ein Zweitstudium aufnehmen, um mir auch im fortgeschrittenen Alter und auch als alleinerziehende Frau noch einmal eine Herausforderung zu suchen, die mir am Ende eine wahrscheinlich befriedigendere Berufsperspektive bot.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten und doch bekam ich die Zusage, in Teilzeit als Schulbegleiterin zu arbeiten und nebenbei einen Studienplatz zugewiesen zu bekommen.

Ich weiß nicht, wie meine Zukunft ausschaut, ich weiß jedoch, dass es gut tat, mein Leben wieder aktiv selbst in die Hand zu nehmen. Manchmal bedarf es dazu nicht viel und doch ist sie wichtig für jeden Einzelnen, diese Hilfe zur Selbsthilfe.

Magdeburg, 06.08.2018