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Nachbericht 26.06.2019

26.06.2019: „Unternehmenskultur und Werte – Wozu soll das gut sein?“

„Duzen oder Siezen wir uns im Unternehmen?“
„Sind kurze Hosen, Tattoos und Tunnel in den Ohren angemessen für Bankangestellte?
„Wollen wir frei und kreativ oder hochstrukturiert mit Vorgaben zusammen arbeiten?“


Fragen, die eines gemeinsam haben: den Kulturaspekt. Sie befassen sich mit einem tieferliegenden Kulturthema und fragen nach dem „Wie wollen wir zusammen arbeiten und was erwarten wir voneinander? Welche Werte vertritt unser Unternehmen und wie sollen diese nach innen und nach außen wahrgenommen werden?“

Am 26. Juni haben wir uns genau mit diesem Thema im Rahmen des Punkt 9 Personaler-Frühstückes beschäftigt. 5 Teilnehmer*innen haben sich am (vorerst) heißesten Tag des Jahres auf den Weg in die FAW Dresden gemacht, um sich zu diesen und anderen spannenden Fragen rund um das Thema "Unternehmenskultur und Werte" auszutauschen, zu diskutieren, zu netzwerken und natürlich lecker zu frühstücken.

Die Essenz der Gedanken zur Veranstaltung lässt sich - unwissenschaftlich auf den Punkt gebracht - so zusammenfassen:

  • „Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen." (Bruckner) -> eine tragfähige Unternehmenskultur zu etablieren oder einen Kulturwandel zu erzeugen ist ein komplexer Prozess, braucht viel Engagement und Arbeit und ist nicht von Heute auf Morgen gemacht.
  • Dafür ist eine Auseinandersetzung mit den eigenen Werten, Verhaltens- und Denkweisen sowie den strukturellen Gegebenheiten der Organisation notwendig – am besten mit externer, professioneller Unterstützung.
  • Kulturaufbau und auch -wandel erfordert gute Kommunikation – auch unter die Spitze des Eisbergs (Hall) schauen.
  • Der Mensch ist Mittelpunkt. Und nicht: Der Mensch ist Mittel. Punkt. – Einbezug ist wichtig und auch die Berücksichtigung unterschiedlicher Persönlichkeitstypen; Menschen schaffen Kultur und Kultur beeinflusst das Schaffen der Menschen; offene Lern- und Fehlerkulturen sind essentiell, damit Wandel gelingen kann.
  • Der Kontext ist entscheidend – Struktur- und Wertewandel ist immer im Gesamtkontext (innerhalb und außerhalb der Organisation zu betrachten).
  • Harte und weiche Faktoren (7 S-Modell) sind gleichermaßen und in ihren Wechselwirkungen zu berücksichtigen.
  • Unternehmenskultur muss im Alltag gelebt werden.
  • Die Außendarstellung des Unternehmens sollte glaubhaft sein, d.h. Identität (innen) und Image (außen) sollten übereinstimmen.
  • Lächeln und freundlicher, wertschätzender Umgang miteinander hat noch keinem geschadet – im Gegenteil. :o)

Wir bedanken uns bei unseren Gästen für den offenen Austausch. Die Präsentation zum Nachlesen finden Sie hier ...

In unserem nächsten Punkt 9 Personaler-Frühstück am 25. September widmen wir uns dem Thema „New Work“. Wie kann man sich und seine Mitarbeiter auf Neuerungen und Veränderungen einstellen, um als Unternehmen am Markt zu bestehen? Und muss man jeden Trend mitmachen?
Nähere Informationen finden Sie unter Punkt 9 Termine ...

Impressionen von der Veranstaltung am 26.06.2019

Mit Klick können Sie die Fotos vergrößern.