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Zwei junge Frauen im Gespräch

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Frühstück mit Wissensinput für KMU im Landkreis Meißen

   Fachkräfteallianz Bild

Das „Frühstück mit Wissensinput für KMU im Landkreis Meißen“ ist ein Projekt und Bestandteil der Fachkräfteallianz Meißen. Das Projekt richtet sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche und Marketingverantwortliche klein- und mittelständischer Unternehmen (KMU) im Landkreis Meißen.

Mit unseren Veranstaltungsangeboten und Impulsvorträgen durch Experten wollen wir den betrieblichen Akteuren gezielte Informationen vermitteln. Dabei setzen wir gleichzeitig auf den Austausch der Anwesenden, um gemeinsam Fragen zu diskutieren und funktionierende Lösungen zu erarbeiten. Zudem setzen wir dabei auf eine branchenoffene Ausgestaltung der Veranstaltungen, um durch eine bewusst gewählte Branchenvielfalt verschiedene Aspekte in die Austausche aufzunehmen.

Mit diesem Projekt sollen die Unternehmen und somit auch der Landkreis Meißen selbst gestärkt werden, um als attraktiver Landkreis für alle Altersgruppen in Bezug auf Arbeit & Leben wahrgenommen zu werden. Das Projekt möchte damit zur Fachkräftesicherung im Landkreis Meißen beitragen.

Informationen zum Projekt:

Unternehmen stehen heute vor vielfältigen Themen und Herausforderungen. Gesetzliche Verpflichtungen, Fachkräftebedarf, Veränderungen durch Digitalisierung und Soziale Medien, Datenschutz – dies sind nur einige wenige Themen, die Unternehmen tagtäglich begleiten. Doch ergeben sich mit der Vielzahl an Themen auch immer mehr Fragen: Was muss ich als Unternehmen tun? Was sollte ich tun? Wer kann mich unterstützen? Wie soll das funktionieren? Diese und weitere Fragen betreffen letztendlich Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen.

Betrachtet man zusätzlich statistische Zahlen der beiden großen Städte im Landkreis Meißen, so zeigt sich, dass die Region nach wie vor von demografischen Veränderungen gekennzeichnet ist. Im Jahr 2018 lag sowohl in Meißen wie auch in Riesa die Zahl der Sterbefälle über der Geburtszahl (Meißen = Verhältnis 2,15 : 1; Riesa = Verhältnis 2,73 : 1), was sich tendenziell auch in den kommenden Jahren nicht ändern wird und somit zu zwei Problemlagen für die Unternehmen der Region führt: Auf der einen Seite fehlende Fachkräfte, auf der anderen Seite fehlende Kunden.

Personal-, Unternehmens- und Marketingthemen im Fokus

Die Zahl der Zuzüge liegt derzeit in beiden Städten etwas über der Zahl der Wegzüge, sodass sich die Einwohnerzahlen der Städte etwas stabilisieren. Aber auch darauf kann und darf sich der Landkreis nicht verlassen. Es sollten Wege gefunden werden, um diese Quoten zu halten bzw. die Zahl der Zuzüge noch weiter zu steigern. Zu beachten ist allerdings auch, dass in beiden Städten 2018 mehr Gewerbeabmeldungen als -anmeldungen zu registrieren waren (Meißen = Verhältnis 1,27 : 1; Riesa = Verhältnis 1,25 : 1). Dies kann in fehlenden Umsätzen durch fehlende Kundschaft oder durch Online-Handel-Konkurrenz, in fehlendem Personal oder aufgrund einer nicht geregelten Unternehmensnachfolge begründet sein.

Das Projekt ist eine Maßnahme zur Information, zur Aufklärung und zum Austausch von Unternehmen im Landkreis Meißen mit Blick auf Fachkräftegewinnung und -bindung wie auch auf Kundengewinnung und -bindung. Es verfolgt das Ziel, den Unternehmen im Landkreis Meißen zu verschiedenen Themen Informationen zu liefern und somit deren Potential noch weiter zu erhöhen.  Dabei werden Personal-, Unternehmens- und Marketingthemen im Fokus der Veranstaltungen stehen.

Zukunftsorientierte Vernetzung der Unternehmen fördert Kooperationen

Wichtig für KMU sind Informationen, Vernetzung und praktische Unterstützung. Durch die Einbindung externer Fachreferenten können zum jeweiligen Thema Informationen vom Experten eingeholt und Fragen beantwortet werden, die im weiteren Verlauf im Unternehmen entsprechend umgesetzt werden können. Ziel ist es, den Unternehmen Handlungsempfehlungen und Tipps zu geben, die in der Praxis auch tatsächlich funktionieren. Das Lernen voneinander durch Austauschmöglichkeiten in den Veranstaltungen nimmt dabei einen wichtigen Stellenwert ein.

Gemeinsam Lösungen zu Fragen oder Problemen erarbeiten dies ist eine zentrale Aufgabe der geplanten Veranstaltungen. Dies sorgt final für eine zukunftsorientierte Vernetzung der Unternehmen untereinander, welche im weiteren Verlauf Kooperationen der Unternehmen fördert.

Jeden Personalverantwortlichen und jede Führungskraft von KMU, …

... die wirklich etwas bewegen möchte.

... die weiß, dass ein Unternehmen zum großen Teil durch seine Mitarbeiter*innen erfolgreich wird.

... die bereit ist, den Landkreis Meißen und Sachsen durch ein Wissens- und Lösungsnetzwerk zu stärken.

Finden Sie gemeinsam mit uns Lösungen, die funktionieren!

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Warum nicht einmal mit einem Wissensinput verknüpfen und sich „nebenbei“ noch seine Fachkräfte sichern?!

Wir laden Sie zu mehreren Terminen und unterschiedlichen Themengebieten – immer in der Zeit von 9:00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr abwechselnd in die Räume unserer FAW Akademien in Meißen und Riesa – zu einem gemeinsamen kostenfreien Frühstück ein.

Während Sie gemütlich frühstücken, setzen wir Wissensimpulse, bringen Sie mit interessanten Netzwerkpartnern zusammen und ermöglichen Ihnen einen Austausch mit den Anwesenden. So können Sie voneinander lernen und Ihre Erkenntnisse in die Umsetzung bringen – Lösungen finden, statt nur Vorträge zu hören! Nach dem Motto „Gemeinsam mehr erreichen“ verknüpfen wir aktuelles Know-how mit der ungeschminkten Realität und erarbeiten Ansätze und Konzepte, die später tatsächlich funktionieren.

Sie haben Fragen zum Projekt?

     Melden Sie sich gern telefonisch oder via E-Mail bei uns:

 

 

Nachberichte

Die aktuelle Zeit verlangt Arbeitgebern wie auch Arbeitnehmern viel ab. Veränderte Arbeitsbedingungen, Homeoffice, Kurzarbeit – die Corona-Pandemie hat uns alle fest im Griff und Unternehmen stehen vor neuen (arbeitsrechtlichen) Fragen und Themen.

Am 26. Januar fand das sechste Frühstück mit Wissensinput für KMU im Landkreis Meißen statt und widmete sich genau dieser aktuellen Thematik. Unter dem Titel „In der Krise handlungssicher bleiben“ betrachtete die Rechtsanwältin Petra von Both mit uns und den Anwesenden wichtige arbeitsrechtliche Aspekte. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen begrüßten wir die Teilnehmer*innen wieder im virtuellen Raum.

Wir sind an diesem Vormittag zu folgenden Erkenntnissen (unwissenschaftlich zusammengetragen) gelangt:

  • Die Arbeitgeber sind gegenüber ihren Mitarbeiter*innen in der Informationspflicht bzgl. dem aktuellen Infektionsgeschehen und -risiko und den veränderten Bedingungen.
  • Es gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel!
  • Arbeitgeber haben ein Direktionsrecht gegenüber ihren Mitarbeiter*innen z. B. hinsichtlich Mundschutz-Tragen oder Händewaschen.
    ABER: Der Schutz der Persönlichkeitsrechte bleibt davon unberührt!
  • Legen Sie einen Notfall-Ordner an: Wichtige Daten, Bankverbindungen, Finanzstatus, Versicherungen und wichtige Telefonnummern. So haben Sie im Fall der Fälle alles Wichtige zusammen & griffbereit.
  • Legen Sie Vertretungsregelungen für kritische Positionen fest und arbeiten Sie die Personen entsprechend ein.
  • Besonders das Thema Homeoffice / Mobiles Arbeiten bewegt derzeit viele Unternehmen.
  • Homeoffice ≠ Mobiles Arbeiten!
    Homeoffice = ein fest eingerichteter Arbeitsplatz (vom Arbeitgeber eingerichtet) außerhalb des Betriebes, welcher den gleichen gesetzlichen Anforderungen entspricht, wie im Betrieb.
    Mobiles Arbeiten = der Arbeitgeber stellt die technischen Endgeräte zur Verfügung, damit der Arbeitnehmer an wechselnden Orten außerhalb des Betriebes seiner Arbeit nachkommen kann.
  • Die vertragliche geregelte Arbeitszeit gilt im Homeoffice / Mobilen Arbeiten ebenso wie im Betrieb.
    >> Gilt auch für Pausen- und Ruhezeiten.
  • Datenschutz gilt auch im Homeoffice / Mobilen Arbeiten!
  • Verschriftlichen Sie die mit den Mitarbeiter*innen besprochenen Regelungen & Vereinbarungen – so ist alles für alle Beteiligten gut nachvollziehbar.

Und wie immer gilt: Reden Sie miteinander! Finden Sie gemeinsam gut funktionierende Lösungen, die allen Beteiligten helfen.

Wir danken Frau von Both für den informativen Input und den Teilnehmer*innen für ihre Fragen und den Austausch!

Hier finden Sie die Präsentation zum Nachlesen (pdf, 940 KB).

Jede*r von uns hat schon von der Generation X oder der Generation Z gehört. Doch hinter diesen Begriffen verbirgt sich mehr als nur eine Einteilung nach dem Geburtsjahr. Denn jede Generation hat ihre Merkmale und vertritt ihre Werte – und somit auch verschiedene Anforderungen und Wünsche an ihre berufliche Tätigkeit. Im Unternehmen treffen automatisch die verschiedenen Generationen aufeinander. Und mit der nun nachfolgenden Azubi-Generation kommt gleich noch einmal neuer Schwung in das Generationen-Karussell.

Wie können Unternehmen das Wissen um die verschiedene Werte und Merkmale der Generationen nutzen, um ihre Mitarbeiter*innen gezielt zu motivieren? Welche Eigenschaften bringt die neue Azubi-Generation in die Unternehmen mit und wie können die Unternehmen davon profitieren?
Diese und viele weitere Fragen haben wir am 12.11. im Rahmen unseres Frühstück mit Wissensinput gemeinsam mit Christiane Breu (intersyst GmbH) betrachtet. Aufgrund der aktuellen Situation bedingt durch die Corona-Pandemie fand diese Veranstaltung wieder im virtuellen Raum statt – jedoch nicht ohne ein kleines Frühstückspaket, welches die Teilnehmer*innen vorab per Post erhalten haben.

Es wurde an diesem Vormittag wieder diskutiert und erörtert. Dabei sind wir unter anderem zu folgenden Erkenntnissen (unwissenschaftlich zusammengetragen) gelangt:

  • Die Generation Z zeigt eine Regrounding-Tendenz, d.h. „klassische“ Werte und Tugenden stehen wieder mehr im Fokus.
  • Wie gehen Unternehmen mit dem ausgeprägten Handy-Fokus vieler Azubis um?
    – Geben Sie klare Anweisungen und Regeln zur Handynutzung während der Arbeitszeit.
    – Prüfen Sie, ob Sie dieses Verhalten proaktiv für Ihr Unternehmen nutzen können, z. B. indem Azubis einen Social Media Channel (z. B. Instagram) für das Unternehmen mit Content befüllen. Denn: Für diese Generation ist die Nutzung von Social Media selbstverständlich (Digital Natives).
  • Business-Knigge-Kurse für Azubis können eine gute Möglichkeit sein, im Onboarding-Prozess die Wertesysteme abzugleichen und den Verhaltenskodex / die Werte des Unternehmens zu vermitteln.
    – Wichtig: Tauschen Sie sich mit Ihren Azubis aus, verstehen Sie deren Werte, lernen Sie voneinander und finden Sie gemeinsam einen guten Mittelweg für Ihre Zusammenarbeit.
  • Wer fragt, der führt! Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter*innen bei Entscheidungen und Veränderungen mit, um die Akzeptanz zu erhöhen.
  • Die Bedürfnisse haben sich mit den Generationen verändert.
    – Grundbedürfnisse und Sicherheitsbedürfnis sind heute i.d.R. abgesichert, daher stehen die Bedürfnisse „Wertschätzung“ und „Selbstverwirklichung“ stärker im Fokus.


Wir danken wieder allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Offenheit im Austausch und natürlich Frau Breu für den spannenden Input!

Fotos von der Veranstaltung:

 

Unternehmen werden gegründet, wachsen mit der Zeit und werden zu einem wichtigen Punkt im Leben vieler Menschen. Egal, ob es hier um den einzelnen Mitarbeiter oder um die Unternehmer selbst geht. Doch stellt sich irgendwann die Frage: Wann und wie sollte ich mein Unternehmen an einen Nachfolger übergeben? In der Regel ist eine Unternehmensnachfolge nicht von heute auf morgen gemacht ...

Gemeinsam mit Karsten Lorenz (ADVA Berater) haben wir uns am 15. September diesem überaus wichtigen Thema gewidmet. Herr Lorenz brachte viele Praxisbeispiele aus seiner langjährigen Berufserfahrung in die Veranstaltung mit und veranschaulichte uns somit die wichtigsten Aspekte wie auch Fallstricke im Rahmen einer Unternehmensnachfolge.

Dabei sind wir unter anderem zu folgenden Erkenntnissen (unwissenschaftlich zusammengetragen) gelangt:

  • Die Unternehmensnachfolge braucht Zeit. Jedoch sollte der Zeithorizont sinnvoll gewählt werden, damit keine Gesetzes- oder Steuer-Änderungen den Plan überwerfen
  • Planen muss sein! Betrachten Sie Ihre Unternehmensentwicklung der letzten Jahre und leiten Sie daraus Erkenntnisse für die kommenden Jahre ab (z. B. Umsatzentwicklung)
  • Überlegen Sie sich: Wer könnte das Unternehmen übernehmen? Streben Sie eine interne Nachfolge (z. B. Familie oder Mitarbeiter*in) oder eine externe Übernahme (z. B. aus Lieferantenkreis) an?
  • Schließen Sie eine Vertraulichkeitsvereinbarung mit dem externen Kaufinteressenten ab! Denn Sie übermitteln ihm im Verlauf des Prozesses sensible Daten Ihres Unternehmens.
  • Unternehmenswert # Kaufpreis: Erfahrungsgemäß liegt der Kaufpreis bei 50-75% des nach IDW S1 ermittelten Wertes.
  • Und: JEDE UNTERNEHMENSNACHFOLGE IST ANDERS!

Hier finden Sie die Präsentation zum Nachlesen (pdf, 819 KB)

Wir danken wieder allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Offenheit im Austausch und natürlich Herrn Lorenz für den spannenden Input!

Fotos von der Veranstaltung:

 

Plötzlich sind wir irgendwie alle digital.
Die aktuellen Zeiten haben Ideen und Entscheidungen hervorgebracht, die sonst vielleicht noch Jahre gedauert hätten. Corona ist quasi Digitalisierung im Zeitraffer.

Gemeinsam mit Sabine Heyden (Heyden ENTwicklung) haben wir uns am 15. Juli – das erste Mal wieder in Präsenz nach den Corona-bedingten virtuellen Frühstücken – diesem überaus spannenden und absolut aktuellen Thema gewidmet. Was ist überhaupt Digitalisierung? Was verbirgt sich hinter digitaler Transformation? Was braucht es, damit diese Veränderungsprozesse im Unternehmen gut funktionieren können?
Diese und viele weitere Aspekte haben wir mit Frau Heyden betrachtet und diskutiert.

Dabei sind wir unter anderem zu folgenden Erkenntnissen (unwissenschaftlich zusammengetragen) gelangt:

  • Finden Sie heraus, warum Ihr Kunde genau dieses Produkt bei Ihnen kauft und was dabei das Essentielle für den Kunden ist. Diese Erkenntnis ist die Grundlage für Ihre digitale Strategie.
  • Digitale Strategien sollten Teil der Unternehmensstrategie sein.
  • Der Markt und die Menschen verändern sich im Laufe der Zeit. Dadurch eröffnen sich stets neue Möglichkeiten – nutzen Sie diese.
  • Nehmen Sie das Team bei der Entwicklung der Strategie mit. Denn: Eine Person = eine Idee; mehrere Personen = verschiedene Ideen!
  • Mensch und Technik können sich ergänzen („Dream-Team“). Die Technik unterstützt unsere Arbeit.
  • Je besser der Veränderungsprozess von den Entscheidern begleitet wird und je besser das Team auf dem Weg des Prozesses mitgenommen wird, umso eher erlangen Sie eine Akzeptanz der anstehenden Veränderungen.

Wir haben gemeinsam festgestellt, dass Digitalisierung eben keine Frage der Technik ist, sondern von den Menschen aktiv gestaltet wird.

Hier finden Sie die Präsentation zum Nachlesen (pdf, 2,41 MB)

Wir danken wieder allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Offenheit im Austausch und natürlich Frau Heyden für den spannenden Input!

Fotos von der Veranstaltung:

 

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist eine gesetzlich festgelegte Aufgabe für Unternehmen. Ob Kleinstunternehmen, mittelständisches Unternehmen oder großer Produktionsbetrieb – das Thema BEM betrifft alle. Und gleichzeitig beinhaltet es so viele Fragen rund um die „richtige“ Umsetzung, die Dokumentation und die Gesprächsführung.

In unserem 2. Frühstück mit Wissensinput sind wir genau diesen Fragen nachgegangen. Christiane Breu und Conny Berger (beide FAW Dresden) gaben den Anwesenden einen Überblick über den BEM-Prozess, die Beteiligten im BEM-Verfahren und das BEM-Gespräch – aufgrund der aktuellen Situation wieder im virtuellen Raum.
Neben dem Vortrag mit vielen Informationen stand der Austausch der anwesenden Unternehmensvertreter*innen wieder im Fokus der Veranstaltung. Und man stellte am Ende gemeinsam fest: BEM ist kein Zauberwerk!

Hier finden Sie die Präsentation zum Nachlesen (pdf, 2,32 MB)

Wir danken wieder allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Offenheit im Austausch!

Digitale Programme und vor allem Social Media spielen in Zeiten sozialer Distanzierung eine bedeutende Rolle. Unser Auftaktthema für unsere Veranstaltungsreihe „Frühstück mit Wissensimpuls für KMU im Landkreis Meißen“ hätte daher passender nicht sein können.

Gemeinsam mit Ralph Scholze von webpixelkonsum wagten wir uns in die Welt von Facebook, Instagram & Co – natürlich angemessen virtuell. Wir danken Herrn Scholze für den spannenden Einblick in die komplexe Welt von Social Media und allen Anwesenden für die Teilnahme an unserer Veranstaltung.

Die Essenz der Gedanken zur Veranstaltung lässt sich – unwissenschaftlich auf den Punkt gebracht – wie folgt zusammenfassen:

  • Voraussetzung Nr. 1: Sie müssen CONTENT haben/produzieren und für diesen müssen sie selbst sorgen. Wer keinen Content hat, sollte zumindest Social Media-Kanäle für seine Firma einrichten/ übernehmen, bevor es andere tun.
  • Unterschied PR vs. Marketing: Weiche Faktoren vs. Geld investieren/verdienen und Anzeigen
  • Social Media dient dazu, sich bekannt zu machen, Emotionen zu erzeugen; Haltung zu transportieren. Aber Social Media dient nicht dazu: Produkte bewerben und „Kauf mich“ zu verbreiten
  • Social Media benötigt ZEIT, PLANUNG, einen VERANTWORTLICHEN und CONTENT :o)
  • Social Media Planung 1-2 Jahre im Voraus
  • Mehrwert liefern – Warum sollte Ihnen jemand folgen? Was findet der User bei Ihnen, was er nirgendwo anders findet?
  • In unterschiedlichen Social Media-Kanälen auch unterschiedlichen Content liefern
  • Social Media Verantwortliche brauchen hohe Lernbereitschaft
  • Planvolles Social Media benötig Analysen: Tools (z.B. Hootsuite) nutzen; typische Hashtags der eigenen Branche nachsehen; Überlegung, wie viele davon einsetzen (Insta 11-20; Linkedin 3-5; Facebook 3-5; Xing unterstützt Format nicht); Aufmerksamkeitsspanne beachten (durchschnittlich 8 sek); Zielgruppe und deren Nutzungsverhalten kennen, Herkunftskanäle analysieren; Contentformate entsprechend wählen; analysieren, warum User Social Media nutzt (Konsum, Partizipation, Erstellung von Inhalten)
  • Gesetz: innerhalt von 1 Stunde auf Anfragen und Beiträge reagieren, denn: schnelle Reaktion ist nötig für guten Service!
  • Modell: Marke – Produkt – Themen
  • 80-20 Regel und 90-9-1 Regel beachten
  • Schulungen im Unternehmen durchführen für die Verantwortlichen

Sie möchten zukünftig mehr in Ihr Social Media investieren und suchen nach einem Partner, der Sie auf diesem Weg unterstützt? Herr Scholze unterstützt Sie und Ihr Unternehmen dabei gern.

 

Ihre Ansprechpartner*innen

Robert Haack

Projektmanager Unternehmensservice

Telefon: 0351 47371-13
E-Mail: robert.haack@faw.de

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