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Erfolgsgeschichte 4

Christopher Mailach, ehemaliger Teilnehmer des BTZ Plauen.

Christopher Mailach, ehemaliger Teilnehmer des BTZ Plauen.

„Gestrandet ohne Perspektive …“

So beschreibt Christopher Mailach, 27 Jahre alt und ehemaliger Teilnehmer des BTZ Plauen, seine Ankunft damals bei uns. Er wollte „weg vom schlechten Umfeld und alles zurück auf Null setzen, einen Neuanfang starten.“

Und so begann der gebürtige Oberlausitzer die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme 2013 mit dem Ziel eine Ausbildung zu schaffen.
Am Anfang stellten besonders das zeitige Aufstehen und pünktliche Erscheinen im BTZ eine große Hürde für ihn dar. Aber ohne Widerrede arbeitete er Minute für Minute nach. Die Strukturen und Regelmäßigkeiten waren ungewohnt für ihn, genauso, dass es Menschen gibt, die ihn unterstützen und an ihn glauben.

Im August 2014 konnte Herr Mailach dann schließlich durchstarten und begann seine Ausbildung zum Gartenbauwerker. In den drei Jahren konnte er endlich zeigen was in ihm steckt. Und das ist eine ganze Menge.

Seine Ausbilderin erinnert sich gern an diese Jahre: „Nie nachtragend, nie aufgegeben, stets pflichtbewusst“, so beschreibt sie ihn. Sein großes Ziel war es immer, einen Arbeitsplatz nach der Ausbildung zu bekommen und dafür paukte er fleißig.

Und dann die freudige Nachricht! Herr Mailach hat es geschafft – er ist unter den besten Facharbeitern des Abschlussjahrganges 2017 in den Grünen Berufen. Eine Auszeichnung des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Darunter zählen die Absolventen, die ihre Abschlussprüfung besser als mit Note 2 beendet haben. Wow, was für eine Auszeichnung und Belohnung für Christopher, da hat sich der Ehrgeiz ausgezahlt!

Warum er jetzt noch mal ins BTZ kam? „Ich wollte einmal Danke sagen und meinem super Kompetenzteam eine Kleinigkeit schenken“, so Christopher im gemeinsamen Gespräch. Gern würde er auch anderen BvBlern einmal erzählen, was ihm geholfen hat und dass alle ihre Chance nutzen sollten, etwas aus ihrem Leben zu machen. Dazu wird er Gelegenheit bekommen. Solch ein „Aufeinandertreffen“ ist bereits in Planung.

Gern erinnert er sich an die Zeit im BTZ zurück und ist dankbar für die Unterstützung, die er hier erfahren durfte. Über die Zeit nach der Ausbildung sagt er, dass er sich erstmal wieder selbst finden musste, da die enge vertraute Betreuung weggefallen ist. Aber er weiß, „wenn der Hut brennt, kann ich immer zu Euch kommen!“