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Aktuelles aus der FAW

Gruppenfoto mit fünf Personen.

v. li.: Dr. Hans-Peter Fröhlich (stellv. Leiter des IW), Christine Alberding (Leiterin Akademie Köln / FAW), Gisela Semmt (Leiterin Rehadat / IW), Valerie Turbot (Regionalbereichsleiterin NRW und Mitglied der Geschäftsleitung / FAW) und Björn Hagen (Fachbereichsleiter Reha / FAW). Foto: Michael Rabenstein / FAW

Berufliche Rehabilitation hat individuelle und volkswirtschaftliche Bedeutung

25.02.2014

Die Akademie Köln der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) hat im Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ihre Angebote zur beruflichen Rehabilitation vorgestellt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Falldarstellungen, die zeigen, wie z.B. Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen oder einem posttraumatischen Belastungssyndrom erfolgreich ins Arbeitsleben zurückkehren können.

Der stellvertretende Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Dr. Hans-Peter Fröhlich, unterstrich die doppelte Bedeutung der Beruflichen Rehabilitation, gehe es doch einerseits individuell darum, Menschen nach Unfällen zurück ins Leben zu bringen, andererseits aber auch um die große volkswirtschaftliche Bedeutung. Menschen mit Behinderung stünden oft "knapp außerhalb des Arbeitsmarktes", so Fröhlich. Sie in den Arbeitsprozess zu holen, sei die dringende Aufgabe. 

"Wie dies Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen dank gezielter Maßnahmen gelingen kann", so die Leiterin der FAW Köln, Christine Alberding, führe der Film "Zurück ins Leben" vor Augen. Er zeigt, wie sich im TagesTrainingsZentrum (TTZ) Oschatz der FAW Menschen z.B. nach Unfällen mit multiprofessioneller Unterstützung auf die Rückkehr ins Arbeitsleben vorbereiten. "Phantastisch, beeindruckend und berührend" sei dies im Film dargestellt, und es werde sichtbar, wie verdienstvoll die Aufgabe der beruflichen Reha sei, so Hans-Peter Fröhlich. 

Die  herausragende Bedeutung des ambulanten Ansatzes der beruflichen Rehabilitation hob Valerie Turbot, Mitglied der Geschäftsleitung der FAW und Leiterin des Bereiches NRW, besonders hervor. Gerade mit Blick auf das Ziel der Verwirklichung von Inklusion sei es wichtig, Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Grundhaltung der FAW sei dabei, so viel wie nötig und so wenig wie möglich zu unterstützen. Die FAW treibe die Frage an, wie sie z.B. Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen immer besser unterstützen könne. Mit dem speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittenen Reha-Management und den beiden Trainingszentren in Oschatz und Kamen habe die FAW zwei wichtige Antworten gegeben.

Die FAW Köln machte mit mehreren Falldarstellungen deutlich, wie dramatisch sich z.B. Unfälle gerade auch auf das Berufsleben auswirken und stellte gleichzeitig den hohen Wirkungsgrad der ambulanten beruflichen Rehabilitation – nicht selten auch Jahre nach dem Ereignis – unter Beweis. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür bot ein Betroffener selbst. Der LKW-Fahrer Rainer Fellbach berichtete im Podiumsgespräch mit der Reha-Koordinatorin der FAW Köln, Anja Hultsch, und seinem heutigen Arbeitgeber, der ProServ Logistics GmbH, Versorgung im Gesundheitswesen, vertreten durch Prokuristen Stephan Neidhardt, wie ein schweres Trauma nach einem Verkehrsunfall im Jahr 2009 zunächst seine Rückkehr ins Berufsleben verhindert hatte. Dank der gezielten Unterstützung der FAW in enger Kooperation mit Unternehmen ist seine berufliche Integration heute gelungen.

Gisela Semmt (IW) stellte zum Abschluss der von Björn Hagen (Fachbereichsleiter Reha der FAW) moderierten Veranstaltung das Informationssystem Rehadat vor. Es wird seit 25 Jahren vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln betrieben und widmet sich umfassend den Themen berufliche Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. 

Kontakt:

FAW gGmbH
Zentralabteilung Unternehmenskommunikation

Michael Rabenstein, Leiter Unternehmenskommunikation

Gleißbühlstraße 7
90402 Nürnberg

Telefon: 0911 255098-17
Telefax: 0911 255098-60

Mail: michael.rabenstein@faw.de