zur Haupt-Navigation zum Inhalt zur Sitemap zur Seitenleiste

Aktuelles aus der FAW

Gruppenbild mit Vorstand der FAW.

Gruppenbild der Kooperationspartner.

Gemeinsam für Menschen mit zentralen Sprachstörungen

13.12.2013

Das Aphasiker-Zentrum NRW e. V., der Landesverband Aphasie Rheinland-Pfalz e.V. mit seinem Aphasiezentrum Rheinland-Pfalz und die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die beruflichen und sozialen Perspektiven von Menschen mit Aphasie zu verbessern.

Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die nach einer Schädigung der linken Gehirnhälfte auftreten kann. Ursachen sind häufig Schlaganfälle, aber auch Hirnblutungen, Hirntumore, entzündliche Prozesse oder Schädelhirnverletzungen. Je nach Ausmaß und Lokalisation der Schädigung tritt die Sprachstörung in unterschiedlichen Schweregraden bis hin zum totalen Sprachverlust auf.

Die Landesverbände Aphasie und die Aphasiezentren setzen sich für die Betreuung und Begleitung von Betroffenen und ihren Angehörigen ein. Neben der medizinischen und sozialen Rehabilitation spielt dabei die Wiedereingliederung in das Berufsleben eine zentrale Rolle.

"Unser gemeinsames Engagement für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und unser Einsatz für ihre erfolgreiche berufliche Rehabilitation verbindet uns und birgt großes Potenzial, um Aphasiker besser sozial und beruflich zu integrieren", so der Vorsitzende der Geschäftsführung der FAW, Richard Nürnberger, am Rande der Eröffnung des TagesTrainingsZentrums der FAW für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen in Kamen.
Ariane Zeyen, Leiterin des Aphasiezentrums Rheinland-Pfalz, freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Betroffenen: "Wir haben schon einige konkrete Fälle, die wir gemeinsam besprechen und mit Hilfe der FAW auf einen erfolgreichen Rehabilitationsweg bringen möchten".

Die FAW hat sich seit mehreren Jahren im Rahmen ihrer Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben u.a. auf die Zielgruppe der Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen ambulante, praxis- und wohnortnahe Angebote zur beruflichen Reha.

Darüber hinaus betreibt die FAW zwei TagesTrainingsZentren im sächsischen Oschatz und in Kamen (NRW) sowie bundesweit sechs Kompetenzzentren für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen.

(v.li.n.re): Tina Poklitar (Leiterin des Kompetenzzentrums für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen Mitte der FAW, Mainz), Richard Nürnberger (Vorsitzender der Geschäftsführung der FAW), Daniela Päßler-van Rey (Leiterin des Kompetenzzentrums für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen NRW Rheinland der FAW, Aachen), Monika Versmann (Leiterin des TagesTrainingsZentrums (TTZ) Kamen der FAW für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen), Valerie Turbot (Regionalbereichsleiterin NRW der FAW und Mitglied der Geschäftsleitung), Ariane Zeyen (Leiterin des Aphasiezentrums Rheinland-Pfalz) und Christiane Mais (Aphasiker-Zentrum NRW e.V., 1. Vorsitzende des Landesverbands der Aphasiker NRW e.V.).