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Aktuelles aus der FAW

Blick ins Publikum.

Veranstaltungssaal Henrichshütte Hattingen. Foto: Christa Zaremba-Rüdiger

Redner spricht vor Publikum.

Referent Bo Bäckström. Foto: Bo Bäckström

Netztwerkpartner sprechen miteinander.

Netzwerkpartner tauschen sich aus. Foto: Christa Zaremba-Rüdiger

Inklusion im internationalen Vergleich – Ideen aus dem Ausland

19.11.2018

Am 30. Oktober fand im Rahmen des Inklusionsprojektes InkHagEN in der Henrichshütte in Hattingen eine Informationsveranstaltung statt, zu der die FAW Akademie Dortmund eingeladen hatte. Viele regionale Arbeitgeber sowie Kooperations- und Netzwerkpartner waren der in die schöne Location gefolgt, um sich über berufliche Inklusion im Ausland zu informieren.

Das Westfälische Landesmuseum, das erste Museum für Industriekultur, ist heute das größte Industriemuseum in Deutschland. Die Henrichshütte ist der Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur und der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet.

Die Begrüßungen der Veranstaltung übernahmen Lena tom Dieck, Betriebsassistentin im LWL-Industriemuseum, Christianna Charmpa, Akademieleiterin der FAW Dortmund sowie Andrea Henze, Geschäftsführerin Jobcenter Hagen als Kooperationspartner.

Einen ersten Einblick in das Thema gab Bo Bäckström, gebürtiger Schwede, Trainer und Moderator bei der GBB Gesellschaft für Bildung und Beruf e. V.. Bäckström verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in Schweden und ein hohes Wissen über den Transfer von Innovations-Modellen zwischen Skandinavien und Deutschland.

Berufliche Inklusion erfolgreich umgesetzt

In seinem Fachvortrag stellte Bäckström einige Modelle aus Schweden vor, wie berufliche Inklusion erfolgreich gelingen kann. In Schweden gilt der Grundsatz: Inklusiver Arbeitsmarkt statt Behindertenwerkstätten, im Mittelpunkt stehen inklusive Beschäftigungsmodelle.

Im Anschluss stellte Birgit Prünte, Inclusion Specialist der QVC Handel S.à r.l. & Co. KG, vor, wie berufliche Inklusion in einem großen internationalen Konzern erfolgreich umgesetzt werden kann. Dabei präsentierte sie einige Ideen aus dem Ausland, von denen die deutschen Niederlassungen profitieren.

Einen Blick auf die Niederlande ermöglichte Michael Eichelsheim, Geschäftsführer von Dariuz in Eindhoven (vergleichbar mit dem Fraunhofer Institut). Das Institut entwickelt auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschung ein einzigartiges und innovatives Kompetenzsystem. In den Niederlanden ist „De Participatiewet“ (Das Beteiligungsgesetz)  seit 2015 eingeführt. Mit diesem Gesetz hat die niederländische Regierung den inklusiven Arbeitsmarkt zu einer der Speerspitzen ihrer Politik gemacht. Bis 2021 sollen 125.000 Arbeitsplätze für Menschen aus der Zielgruppe realisiert werden.

Neben der Vorstellung einiger Modelle und Praxisbeispiele aus dem Ausland hatten die Gäste wie immer die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch und Klärung offener Fragen mit den Experten.

Bilder vergrößern:

Bild 1: Veranstaltungssaal
Bild 2: Fachvortrag Bo Bäckström
Bild 3: Netzwerkpartner

Kontakt:

FAW gGmbH – Akademie Dortmund
Marianne Schäfer, PR / Koordinierung Arbeitgebernetzwerke Projekt InkHagEN

Mail: marianne.schaefer@faw.de

Weiterführender Link:

Hier geht es zum Internetauftritt der FAW Akademie Dortmund ...