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Zusatzqualifizierungen

Ausgehend von einer Unternehmensbefragung werden zunächst konkrete Bedarfe an Zusatzqualifizierungen (ZQ) zu berufsfeld- und branchenorientierten Themen der Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 identifiziert. Dies erfolgt unter Einbeziehung aller Beteiligten betrieblicher Prozesse im Rahmen der Aus- und Weiterbildungsthematik, welche zunächst für die erforderlichen Inhalte sensibilisiert und qualifiziert werden. Neben quantitativen Instrumenten wie z. B. der Unternehmensbefragung gewähren auch qualitative Methoden wie Workshops, Einzelinterviews, die Teilnahme an Veranstaltungen zum Thema und informelle Gespräche vertiefende Einblicke in die Bedarfe und Belange der Unternehmen.

Diese Bedarfsanalyse ist Ausgangsbasis für die Entwicklung der folgenden ZQ, wobei die Entwicklung von vier ZQ mit jeweils mindestens 50 Stunden Umfang geplant ist. In der Ausbildung werden die ZQ entsprechend dem Ausbildungsstand (bei einem Beruf mit 42 Monaten Ausbildungszeit) wie folgt zeitlich geplant:

ZQ 1 ca. 7./8. Ausbildungsmonat (mind. 50 Stunden)
ZQ 2 ca. 16./17. Ausbildungsmonat (mind. 50 Stunden)
ZQ 3 ca. 26./27. Ausbildungsmonat (mind. 50 Stunden)
ZQ 4 ca. 37./38. Ausbildungsmonat (mind. 50 Stunden)

Detailliert werden die Themen aus den Analysen der KMU aufgenommen. Schwerpunkte der Inhalte können sich u.a. in folgenden Bereichen ansiedeln:

  • Flexibler Fertigungsprozess durch Vernetzung (dezentrale IT-Lösungen)
  • digitale Produktions- und Prozesssteuerung
  • Höhere Kundenorientierung – Produktvielfalt und deren flexible Fertigung
  • Vernetzung der Kunden- und Maschinendaten
  • Anwendung von IT-Systemen und IT-Sicherheit
  • Einsatz mobile Endgeräte im Arbeitsalltag
  • Additive Fertigungsverfahren
  • Smart Materials
  • modernes Lehren und Lernen am Arbeitsplatz
  • Veränderungen in der Arbeitswelt durch Digitalisierung

Die Zusatzqualifizierungen werden verstärkt mit neuen Lehr- und Lernmethoden umgesetzt, insbesondere kommen dabei digitale Medien zum Einsatz, was in der Umsetzung auch eine überregionale Zusammenarbeit und daraus resultierenden Synergieeffekten mit unseren Netzwerkpartnern begünstigt.