Erfolge, die Mut machen

Teilnehmer geht zum Einkaufen/©FAW

Bereits im Gründungsjahr 2008 konnten zwei unserer Klienten nach wenigen Trainingsmonaten im TTZ erfolgreich sozial und beruflich eingegliedert werden.

Herr K. fasste an seinem bisherigen Arbeitsplatz wieder Fuß. Durch seine wiedererlangte Belastbarkeit, soziale Kompetenz und Fahrtauglichkeit ist er heute in der Lage, an fünf Tagen in der Woche für 30 Stunden zu arbeiten.
Seine Ehefrau schickte ans TTZ ein Dankesschreiben.

Für Herrn B. konnte der Pflegebedarf reduziert werden. Auf sein selbständiges Wohnen in einer eigenen Zweiraumwohnung ist er sehr stolz. Durch seine ganzheitliche Stabilisierung kann er inzwischen an drei Tagen in der Woche für 2 bis 3 Stunden einer ehrenamtlichen Tätigkeit im kaufmännischen Bereich nachgehen. Damit fühlt er sich gesellschaftlich gebraucht und anerkannt.

Für zwei unserer Klienten gab es am Freitag, den 11.9.2009, eine feierliche Abschlussrunde im TTZ mit allen Mitarbeitern und Klienten.
Beide Klienten haben ihr Ziel, die Integration in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis regulär nach 16 Monaten intensivem Training erreicht. Darüber freuen wir uns besonders und wünschen ihnen alles Gute, Gesundheit und Erfolg auf ihrem weiteren Weg zurück ins Arbeitsleben.
Hier einige persönliche Abschlussworte von ihnen:

Herr J.: "Sein eigenes Ziel finden, das ist das Wichtigste von allem. Manchmal auf Umwegen oder direkt – die Hauptsache ist, es nicht aus den Augen zu verlieren. Auch sollte man für sich die Latte nicht zu hoch hängen! Psychisch sehr belastend war, sich einzugestehen, dass durch die Krankheit nicht mehr das geht, was einmal war. Aber jeder einzelne Erfolg – auch der anderen Klienten im TTZ – ist sehr berührend gewesen.
Wichtig war auch, über Themen streiten zu können, um zu Lösungen zu kommen, um Kompromisse zu finden, damit kein Stillstand entsteht. Das Beste, das in Deutschland passiert ist, dass Menschen, die nichts dafür können hirngeschädigt zu sein, nicht fallen gelassen werden. Das TTZ ist Hilfe – zurück – in ein neues Leben."

Herr H.: "Meine eigenen Grenzen erkennen, einsehen und dann zu akzeptieren, das ist immer noch das Schwerste. Was aber auch dazugehört ist das Verständnis des Arbeitgebers und des Kostenträgers – ohne dieses geht es nicht. Das Zusammenspiel von Arbeitgeber, Kostenträger und TagesTrainingsZentrum muss passen. Bei mir hat es gepasst.
Meine Frau war von Anfang an das A und O, sie hat dafür gesorgt, dass ich bis hierher ins TTZ gekommen bin und dass ich es in Arbeit geschafft habe. Ohne ihre Unterstützung wäre dies nicht möglich gewesen. Gut ist es, wenn andere sich in die Lage des Betroffenen hinein versetzen können, bevor Entscheidungen getroffen werden. Mein Rehaberater von der BG hat gut für mich entschieden – mit dem TTZ."

Einer unserer jüngsten Klienten konnte während einer dreimonatigen Förderung durch die Arbeitsagentur im Rahmen der Stufe I des TTZ auf eine Berufsausbildung im Berufsbildungswerk (BBW) Dresden vorbereitet werden. Auch ihm wünschen wir weiterhin viel Mut, Durchhaltevermögen und einen gesteigerten Antrieb, um sich den neuen Herausforderungen jeden Tag aufs Neue stellen zu können.

Inzwischen haben wir erfahren, dass jeder einzelne Klient seinen persönlichen Erfolg mit unserer Hilfe neu definieren lernt. Nicht immer gelingt die Arbeitsaufnahme im ersten Arbeitsmarkt. Dann heißt es Alternativen suchen und Sinn finden, in dem, was noch oder wieder möglich ist. In diesem Sinne wünschen wir allen Betroffenen und ihren Angehörigen viel Mut und Kraft, Hoffnung und Zuversicht für all die noch bevorstehenden Herausforderungen.

Bei unseren Auftraggebern, unseren langjährigen und neu gefundenen Praxisunternehmen, unseren Partnern aus Medizin und Therapie sowie bei allen unterstützenden Angehörigen, Freunden und Netzwerkpartnern bedanken wir uns ganz herzlich für die sehr kooperative, verständnisvolle und effiziente Zusammenarbeit.

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