Der Ablauf im TTZ

Trainingsbereich Küche/©FAW

In der Eingangsphase, Stufe I, geht es am Anfang vor allem um alltagspraktisches Training. Später stehen die Aktivierung und Stabilisierung von beruflichem Wissen, von Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Definieren eines sinnvollen beruflichen Tätigkeitsbereiches im Vordergrund.

Ganz unterschiedlich ist der Umgang mit den verschiedenen Einschränkungen. Gefragt sind: Geduld mit sich selbst, Anerkennung kleiner Erfolge sowie Akzeptanz einer begrenzten Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit. Im störungsspezifischen Training arbeiten wir insbesondere an der Verbesserung der kognitiven Funktionen wie: Gedächtnis, Konzentration, Aufmerksamkeit und Planungsvermögen.

Trainingsbereich Werkstatt/©FAW

Anliegen aller Klienten im TTZ ist es, sich verständlich mitteilen zu können, um sich sozial eingebunden und akzeptiert zu fühlen. Beim Verstehen und Verstanden werden hilft ihnen das tägliche Kommunikationstraining in der Gruppe. Durch ergänzende Logopädie kann individuell die Sprach- und Sprechfähigkeit verbessert werden.
Dort, wo körperliche Beweglichkeit und Belastbarkeit noch nicht ausreichend wieder hergestellt sind, unterstützen externe Partner der Ergo- und Physiotherapie. Jedes Training ist täglich eine neue Auseinandersetzung mit sich selbst, mit der eigenen Lebenssituation und allen, die dazu gehören: gleich ob Angehörige, Freunde, Arbeitskollegen oder fremde Menschen. Auftretende Probleme oder Konflikte können unmittelbar im soziotherapeutischen Training bearbeitet werden.

Während der Integrationsvorbereitung in Stufe II stehen fachpraktische Trainings in den beruflichen Handlungsfeldern u.a. Holz, Metall/Elektro, Garten/Landschaftsbau, Küche/Hauswirtschaft, Büro/Verwaltung im Vordergrund. Die langjährigen Kooperationen der FAW mit Unternehmen aller Branchen der Region ermöglichen eine arbeitsmarktnahe Leistungs- und Belastungserprobung im betrieblichen Training.

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