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Akademie Dortmund

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Akademie Dortmund

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Erfolgsgeschichten aus der Akademie Dortmund

Die Betriebserprobung war mehr als erfolgreich! Norbert Formella (li.) und Rajab Bashier.

Die Betriebserprobung war mehr als erfolgreich! Norbert Formella (li.) und Rajab Bashier.

Rajab Bashier (30) – Integration in den Arbeitsmarkt inklusive Waschmaschine
Teilnehmer des FAW-Projektes "Perspektiven für Flüchtlinge (PerF)"

"Kein Arbeitgeber wollte mich. Dank des PerF Projekts kann ich jetzt Arbeitserfahrungen in Deutschland vorweisen, wodurch Arbeitgeber mir endlich vertrauen schenken und mein Potenzial erkennen", freut sich Rajab Bashier. Er engagiert sich seit seiner Ankunft in Deutschland ehrenamtlich bei der Gelsenkirchener Tafel. In seinem Heimatland Syrien hat er eine Ausbildung im IT-Bereich mit einem MCSE Zertifikat abgeschlossen. Dadurch ist er eine Bereicherung für Euronics Formella in Bottrop, ein Technikbetrieb mit integrierter Fachwerkstatt, der auch Anschluss- und Installationsservices anbietet. "Er hat sein durch PerF erworbenes Wissen vorbildlich eingesetzt und seine Kompetenzen unter Beweis stellen können. Wir wollten ihn nicht nur nach seiner Erprobungsphase übernehmen, sondern ihm auch noch mit einer Waschmaschine danken!", so Betriebsleiter Norbert Formella stolz. Rajab Bashier verrät uns auch die Gründe für seinen starken Integrationswillen: "Ich finde es wichtig, mich besonders anzustrengen und zu engagieren. Besonders, da das Bild von uns Flüchtlingen durch schreckliche Vorfälle wie in Köln verzerrt worden ist. Es beschämt mich und stimmt mich traurig, aber dafür motiviert es mich umso mehr, die Leute durch meine Bemühungen vom Gegenteil zu überzeugen."

Omar Deiri ist begeistert von PerF.

Omar Deiri ist begeistert von PerF.

Omar Deiri (26) – Wird seine Frau im Haushalt ablösen, damit sie ebenfalls an PerF teilnehmen kann
Teilnehmer des FAW-Projektes "Perspektiven für Flüchtlinge (PerF)"

Während des Krieges verlor die Familie von Omar ihr Unternehmen bei einem Anschlag. Daraufhin flüchtete er mit seiner Frau und ihrem Baby aus Syrien nach Deutschland. Kennengelernt haben sie sich an einer Privatuniversität, wo er Innenarchitektur und sie Pharmazie studiert hat. "Durch mein Studium beherrsche ich zwar Business English, doch momentan ist es mir und meiner Frau am wichtigsten, unser Deutsch zu verbessern. Ich finde es toll, dass das PerF Programm der FAW mir viele Deutsch-Stunden bieten konnte! Meine Frau möchte ebenfalls an PerF teilnehmen, weswegen ich sie im Haushalt ablösen werde", lächelt Omar. Ziel ist, dass sie sich beide schnell in den Arbeitsmarkt integrieren können. Omar verrät: "Unser Wunsch ist es, irgendwann zurück nach Syrien zu ziehen, um das Familienunternehmen erneut aufbauen zu können."

Hussan Jaj Hassani macht das Lernen bei der FAW viel Spaß.

Hussan Jaj Hassani macht das Lernen bei der FAW viel Spaß.

Hussan Haj Hassan (31) – "Ich empfehle allen Flüchtlingen, Initiative zu zeigen!"
Teilnehmer des FAW-Projektes "Perspektiven für Flüchtlinge (PerF)"

Der Syrer Hussan Haj Hassan spricht Arabisch, Englisch, Russisch und Armenisch und lernt nun Deutsch bei der FAW. Er flüchtete letztes Jahr mit seiner damals schwangeren Frau aus Syrien nach Deutschland. Sie lernten sich in Armenien kennen, wo er Software Engineering und sie Orientalistik studiert hat. "Ich bin Moslem und meine Frau Christin. Gott weiß, was unser Baby ist…- egal welcher Gott!", lacht Hussan. Er brachte Arbeitserfahrungen im Medien- und Marketingbereich mit, weswegen wir ihm eine Betriebserprobung in der Werbeagentur RTS Rieger Team vermitteln konnten. "Wir sind nicht die einzigen Flüchtlinge mit zahlreichen Arbeitserfahrungen. Ich kann allen nur empfehlen, Initiative zu zeigen, keine Zeit zu verlieren, sich bei der Integration Mühe zu geben und nicht zu versagen – das sind wir unserem Gastland schuldig."

Nidal Alestwani, PerF-Teilnehmer, FAW Dortmund.

Nidal Alestwani, PerF-Teilnehmer, FAW Dortmund.

Nidal Alestwani (51) – PerF ermöglicht ihm seinen Wunsch, einen Beitrag in seinem Gastland zu leisten
Teilnehmer des FAW-Projektes "Perspektiven für Flüchtlinge (PerF)"

"Ich bin mit meinen 51 Jahren schon etwas älter, deswegen fällt mir das Lernen einer neuen Sprache schwieriger, aber die Dozenten der FAW helfen mir sehr. Doch meine 18-jährige Tochter lernt so schnell, dass sie sogar an einer deutschen Schule angenommen worden ist!", erzählt uns Nidal Alestwani stolz. Bevor er mit seiner Tochter aus Syrien nach Deutschland geflohen ist, hat er als Elektriker gearbeitet. Seine Erfahrungen und Vorwissen kann er nun während seiner Betriebserprobung bei der REWA Gruppe (Maschinenbauunternehmen) einsetzen. "Ich habe mein ganzes Leben lang gearbeitet und möchte das in Deutschland weiterhin tun. Ich finde es wichtig, einen Beitrag in meinem Gastland zu leisten und toll, dass die FAW mir den Einstieg ermöglicht", betont Nidal. Auch wenn Nidal glücklich in Deutschland ist, gibt es nichts, wonach er sich mehr sehnt, als seine Frau und seine zwei weiteren Kinder wiederzusehen, die noch in Syrien sind.