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Akademie Berlin

Ansprechpartner:
Akademieleiter Thorsten Voss

FAW gGmbH
Akademie Berlin

Bundesallee 39-40a
10717 Berlin

Telefon: 030 536376-0
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Inklusives Übergangsmanagement (IÜM) durch Nutzung des Budgets für Arbeit (BfA)

Ziele des Inklusiven Übergangsmanagements (IÜM):
Ziele des IÜM sind die Vermittlung von Menschen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) tätig sind, in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sowie die Initiierung von berufsbegleitenden Hilfen sowie Lohnkostenzuschüssen für Arbeitgeber.

Ansätze des IÜM:
Im Fokus steht die Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt durch passgenaue Erprobung innerhalb eines 4-Phasen-Modells. Für den Teilnehmer soll der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert werden, z.B. durch individuelle Alternativen zur persönlichen Entwicklung und notwendigen Unterstützung. Für das Unternehmen soll die Inklusion so einfach und effektiv wie möglich umsetzbar sein. Es wird das Ziel verfolgt, Menschen mit Behinderung nach erfolgreicher betrieblicher Erprobung und Qualifizierung im Unternehmen als kompetente Beschäftigte einzusetzen. Das Unternehmen und der Mitarbeiter bekommen dabei die Zeit und Begleitung, die für eine funktionierende und langfristige Integration in ein betriebliches Umfeld notwendig sind.
Das Ziel ist, ein langfristiges Arbeitsverhältnis zu schaffen, das sowohl dem Unternehmen als auch dem künftigen Mitarbeiter wirtschaftlichen Nutzen bringt.

Das Budget für Arbeit (BfA) wird nach erfolgreicher Integration des Menschen mit Behinderung als nachhaltige Förderung nutzbar. Damit können losgelöst vom IÜM weitere Betreuungsdienste und ein Lohnkostenzuschuss für die Unternehmen initiiert werden, um eine nachhaltige Betreuung der konkreten Beschäftigung des Menschen mit Behinderung zu gewährleisten.

Die Ablauf-Phasen:
Die Orientierungsphase
… dient zur Erarbeitung einer persönlichen Zukunftsplanung mit dem Teilnehmer. Orientiert wird sich stets an den Ressourcen und Fähigkeiten des Menschen. Nach der Benennung von Orientierungs-/Qualifizierungszielen werden mögliche Praxisfelder recherchiert.

Betriebliche Erprobungs-/Qualifizierungspraktika
… dienen der Erarbeitung der vorher festgemachten Ziele. Mit dem Betrieb wird ein Qualifizierungsplan abgestimmt, so besteht im gesamten Verlauf Transparenz und Einverständnis aller Beteiligten über die vereinbarten Schritte.

Betriebliche Interaktionspraktika
… sollen gezielt auf einen Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hinarbeiten. Dabei werden letzte Hürden hinsichtlich eines solchen Übergangs erkannt und abgebaut, damit die wirtschaftlich sinnvolle Tätigkeit in den Vordergrund rücken kann.

Begleitende Gruppenangebote
… finden parallel zu den Praktikumsphasen statt. Damit wird die Motivation der Teilnehmer gefördert und der Austausch zwischen ihnen unterstützt. Zusätzlich werden an diesen Tagen gemeinsame Qualifizierungsinhalte bearbeitet, z.B. die Rolle des Arbeitnehmers oder auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

IÜM bietet Hilfe für Menschen mit Behinderungen durch:

  • Informationsveranstaltungen
  • intensiv begleitete Praxisphasen
  • gezielte Eignungsabklärung
  • intensive Integrationsbegleitung
  • begleitende Hilfen am Arbeitsplatz
  • Gestaltung der Arbeitsplatzanforderungen und des Umfeldes
  • arbeitsplatzbezogene Qualifizierung

Im Anschluss an das IÜM initiieren die Inklusionsmanager die weitere begleitende Unterstützung des Teilnehmers durch die Träger der Eingliederungshilfe im Rahmen des persönlichen Budgets für Arbeit (BfA). Hierdurch wird eine nachhaltige und dauerhafte Inklusion gesichert.

IÜM bietet Hilfe für Unternehmen durch:

  • Sparen von Zeit und Geld für Bewerberauswahlverfahren
  • Kennenlernen des neuen Mitarbeiters
  • Einsparung von Einarbeitungskosten
  • Entwicklung eines effizienten und produktiven Mitarbeiters
  • wertvoller Beitrag zur gesellschaftlichen Inklusion behinderter Menschen

Nach erfolgreicher Integration wird im Rahmen des Budgets für Arbeit (BfA) ein Lohnkostenzuschuss zum Ausgleich der Minderleistung des Beschäftigten dauerhaft für die ersten zwei Jahre pauschal mit 75 % des vom Arbeitgebers gezahlten Arbeitsentgelts (maximal 1.218 € monatlich) gewährt.

Nach zwei Jahren wird die Leistungsminderung des Beschäftigten überprüft. Für die Förderung ist der Träger der Eingliederungshilfe zuständig.

Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne:

Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH
Standort Neukölln
Tempelhofer Weg 62
12347 Berlin
Telefon: 030 5682679-0
Telefax: 030 5682679-20

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