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Und plötzlich ist alles anders …

Herr Müller ist von Beruf Dachdecker. Während seiner Arbeit stürzt er von einem Gerüst aus 10 Meter Höhe. Er zieht sich schwere Knochenbrüche zu und hat seit diesem Tag eine massive Angst vor Höhe. Schon die Vorstellung auf einem Gerüst zu stehen, bereitet ihm Schweißausbrüche. Als Dachdecker kann er aufgrund dessen und  wegen bleibender körperlicher Beschwerden nun nicht mehr arbeiten. Herr Müller hat große Zukunftsängste….

Frau Schmitz hatte einen Schlaganfall. Dies ist nun schon über 1 Jahr her.  Noch immer fallen ihr manchmal die richtigen Wörter nicht mehr ein. Als Speditionskauffrau muss Sie in der Firma, in der sie seit 20 Jahren arbeitet, viel telefonieren und Termine koordinieren. Sie fühlt sich überfordert und weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Wie geht es weiter?

Ein Unfall oder eine chronische Erkrankung kann jeden treffen, unabhängig vom Alter, dem Beruf und der persönlichen Lebenssituation. Nicht selten stellt sich dann die Frage, wie es beruflich weiter gehen soll. Wenn es die gesundheitliche Situation erforderlich macht, gibt es Unterstützung zur Erhaltung, Besserung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit. Dies gilt auch für Menschen, die noch keine Ausbildung abgeschlossen haben.

Im Gesetz werden diese Hilfen unter dem Begriff Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) zusammengefasst.  Sie werden von unterschiedlichen Trägern gefördert. Wer jeweils zuständig ist, hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab. Bei Arbeits- und Wegeunfällen sind dies die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, z.B. die Berufsgenossenschaften. Diese steuern den gesamten Rehabilitationsprozess, sowohl medizinisch als auch im Hinblick auf eine berufliche und gesellschaftliche Teilhabe.

Den Umfang und die Ziele unserer Unterstützung stimmen wir mit den Leistungsträgern ab.  Dabei stehen Ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt.  Eine Kontaktaufnahme ist ab dem Zeitpunkt sinnvoll, wenn die medizinische Behandlung nicht mehr im Vordergrund steht.