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Pressemitteilung – Jena 29.08.2014

 

Jena, 29.08.2014

"Bundesarbeitsministerin Nahles und Thüringens stellvertretender Ministerpräsident Matschie würdigen Arbeit der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH"

Jena – Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Thüringens stellvertretender Ministerpräsident Christoph Matschie und Staatssekretär Jochen Staschewski haben sich über die Arbeit der Fortbildungsakademie der Wirtschaft  informiert. Minister Matschie übergab der FAW einen Förderbescheid für die Fortführung des Landesarbeitsmarktprogramms (LAP).  Es hilft Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf bei der Rückkehr in den Arbeitsmarkt. 

In der FAW-Akademie Jena wurden bisher im Rahmen des LAP 733 Menschen betreut. Bundesarbeitsministerin Nahles hob den Erfolg des Landesarbeitsmarktprogramms hervor.

"Menschen zu gesellschaftlicher Teilhabe zu verhelfen, die in besonderer Weise von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ist richtig und wichtig".

Christoph Matschie unterstrich, dass Aus- und Weiterbildung berufliche Perspektiven für Jugendliche und Arbeitnehmer schafften und zugleich für die von Unternehmen benötigten Fachkräfte sorgten.

Pionierarbeit für Menschen mit psychischen Handicaps

Besonderes interessierten sich Andrea Nahles, Christoph Matschie und Jochen Staschewski für die Arbeit der FAW für Menschen mit psychischen Handicaps, für die die FAW auch fünf Berufliche Trainingszentren (BTZ) betreibt. Die Bundesarbeitsministerin betonte, dass es für diese Menschen bundesweit an Angeboten mangele, z.B. auch für junge Autisten. "Sie in der FAW haben dazu Pionierarbeit geleistet, für die ich mich herzlich bei Ihnen bedanke", so Nahles, die demnächst ein Berufliches Trainingszentrum der FAW besuchen wird.

Einblicke in die Arbeit der FAW für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen gewährte die FAW mit ihrem Film "Zurück ins Leben". Ein Protagonist des Films, Sven Veith, schilderte seinen erfolgreichen Weg zurück ins Arbeitsleben nach einer Hirnverletzung. Die FAW betreibt in Oschatz (Sachsen) und Kamen (NRW) zwei TagesTrainingsZentren (TTZ), Spezialeinrichtungen zur beruflichen Integration von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen.

Ebenfalls überzeugen konnten sich die Gäste in der FAW vom Erfolg der "Thüringer Initiative zur Integration und Armutsbekämpfung – Nachhaltigkeit" (TIZIAN). Das Projekt unterstützt Langzeitarbeitslose mit Kindern, schnell und nachhaltig ins Berufsleben zurückzukehren.

Das MDR Thüringen Journal berichtete in der Sendung vom 29.8.2014 über den Besuch.

Weitere Fotos:

Gruppenfoto mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Ministerpräsident Christoph Matschie.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (5.v.re.), Thüringens stellvertretender Ministerpräsident Christoph Matschie (4.v.li.) und Staatssekretär Jochen Staschewski (4.v.re.) informierten sich über die Arbeit der FAW.

Zehn Personen betrachten Werkstücke in der Werkstatt.

Sven Veith, ehemaliger Klient des TagesTrainingsZentrums (TTZ) Oschatz der FAW für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (Mitte), berichtete über seinen Weg zurück ins Arbeitsleben.

Die Besuchergruppe hört den Erläuterungen durch eine FAW-Führungskraft zu.

Carola Oettmeier, Regionalbereichsleiterin Sachsen/Thüringen und Mitglied der Geschäftsleitung der FAW (ganz re.), erläuterte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die Struktur der FAW und ihre Spezialeinrichtungen. Im Bild 2.v.re.: Jobst R. Hagedorn, Mitglied der Geschäftsleitung der FAW.

Acht Personen unterhalten sich vor einem Flipchart. 

Thomas Eiweleit-Heise (li. im Bild) erläutert die Aufgabe des Beruflichen Trainingszentrums (BTZ) Jena der FAW.

Zwei Männer einer Gruppe schütteln sich die Hand.

Übergabe des Förderbescheids für die Fortführung des Landesarbeitsmarktprogramms (LAP) an Uwe Barthel, Akademieleiter FAW Jena.