Lernformen in der Weiterbildung

Sie wollen sich beruflich weiterbilden? Ihnen steht nur begrenzt Zeit zur Verfügung?
Sie brauchen bei Ihrer Weiterbildung Unterstützung durch einen Lehrer?
Der fachliche Austausch mit anderen Lernenden ist Ihnen wichtig?

Dies sind Fragen, die Sie sich als Weiterbildungsinteressierter vor Beginn eines Lehrgangs stellen sollten. Denn nur mit der für Sie geeigneten Lernform, werden Sie den gewünschten Lernerfolg erzielen.

Zur Auswahl stehen:

Das selbstorganisierte Lernen
Sie entscheiden, was, wann und wo Sie lernen. Wissenserwerb durch: Lesen von Fachbüchern, Internetrecherche oder Bildungsreisen.

Vorteile: Sie sind flexibel und können Inhalte und Lernzeiten Ihren persönlichen Bedürfnissen anpassen.

Nachteile: Ein Austausch mit anderen Lernenden ist nicht ohne weiteres möglich. Bei Fragen steht kein Lehrer zur Verfügung. Sie können Ihren Wissenserwerb nur schwer nachweisen, da keine Kontrolle oder Prüfung erfolgt.

Das Lernen am Arbeitsplatz
Die am weitesten verbreitete Lernform im Berufsalltag – Learning by doing. Sie werden von Vorgesetzten und Kollegen in die Arbeit eingewiesen und vervollkommnen Ihr Wissen durch die Arbeit.

Vorteile: Die  Lerninhalte sind optimal auf die aktuelle berufliche Situation abgestimmt.

Nachteile: Der Wissenszuwachs ist abhängig vom Kenntnisstand im Unternehmen. Für eine Weiterentwicklung der unternehmerischen Wissensbasis sind externe Quellen notwendig.

Der Präsenzunterricht
Der Unterricht findet zu festgelegten Zeiten an bestimmten Orten statt.
Dabei kann es sich sowohl um Firmenseminare als auch um externe Schulungen handeln.

Vorteile: Die Lernenden können sowohl mit dem Lehrer als auch untereinander in Kontakt treten. Fragen und Probleme können direkt diskutiert werden.

Nachteile: Die Lernenden können sich die Zeit nicht selbst einteilen und müssen meist eine tägliche Anreise in Kauf nehmen.

Das E-Learning
Das Lernen wird durch elektronische Medien unterstützt. Es erfolgt entweder individuell mit einer speziellen Lernsoftware oder in einem virtuellen Raum mit Unterstützung durch einen Tutor.

Vorteile: Der Lernende ist zeitlich und räumlich flexibel.

Nachteile: Die Möglichkeiten, mit anderen Lernenden zu kommunizieren und Lernerfolge zu kontrollieren sind begrenzt.

Das Blended Learning
Blended Learning bedeutet „gemischtes Lernen“ und verbindet Präsenzunterricht mit computergestütztem Lernen.

Vorteile: Während des Selbststudiums sind Sie zeitlich und räumlich unabhängig.
In den Präsenzphasen haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen.

Nachteile: Diese Lernmethode erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin.

Der Fernunterricht
Die Teilnehmer eignen sich Wissen durch das Selbststudium von Lehrbriefen an. Ergänzend können Präsenzphasen und Nutzung eines Online-Studien-Zentrums angeboten werden.

Vorteile: Fernlerner sind zeitlich und räumlich unabhängig vom Fernlerninstitut.
Sind Präsenzphasen enthalten, ist ein Austausch mit einem Lehrer und anderen Lernenden möglich.

Nachteile: Fernlernen erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin und –organisation.

 

 

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