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Berufliches Training (BT)

Zwei Teilnehmer im Qualifizierungsseminar.

Menschen mit psychischer Behinderung, die über eine Berufsausbildung verfügen oder schon Berufserfahrung haben und direkt in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden wollen, absolvieren ein Berufliches Training. Hier werden sie beständig auf die Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes vorbereitet.

Der Ablauf des Trainings unterteilt sich in Orientierung, Qualifizierung und Integration.

In der Orientierungsphase wird anhand der beruflichen Erfahrungen und Fähigkeiten der Teilnehmer ein individueller Förderplan erarbeitet und die berufliche Rehabilitationsfähigkeit erprobt.

Im Rahmen der Qualifizierung wird der Schwerpunkt zunehmend auf die Vermittlung fachtheoretischer Kenntnisse und fachpraktischer Fertigkeiten gelegt. Das heißt, dass Trainieren von Sozialkompetenzen im beruflichen Alltag des BTZ wird verstärkt mit dem Erwerb von Fertigkeiten und Kenntnissen in der Fachpraxis gekoppelt. Parallel hierzu finden in der Fortsetzung des Orientierungsmoduls weiterhin Einzel- und Gruppengespräche, Verhaltenstrainings sowie psychosoziale Angebote statt. Die Teilnehmer werden an leistungsorientierte Vorgänge herangeführt. Sie werden befähigt, ihre Leistungen und Möglichkeiten in Bezug auf ihre zukünftige berufliche Tätigkeit realistisch einzuschätzen und zu entwickeln.

Die Integrationsphase beinhaltet ein wohnortnahes Praktikum, das der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt dient. Die Praktikumsplätze werden nach Eignung und Neigung der Teilnehmer ausgewählt und orientieren sich an den Gegebenheiten des Arbeitsmarktes. Das Betriebspraktikum wird von den Mitarbeitern des jeweiligen BTZ durchgehend betreut.

Die Dauer des Beruflichen Trainings beträgt in der Regel 12 Monate. Es schließt sich außerdem eine sechsmonatige Nachbetreuung an.