zur Haupt-Navigation zum Inhalt zur Sitemap zur Seitenleiste

Aktuelles aus der FAW

Frau spricht zum Publikum.

TTZ-Leiterin Steffi Flux begrüßt die Gäste.

Redner begrüßt das Publikum.

Richard Nürnberger würdigt die Erfolge des TTZ.

Mann spricht zum Publikum.

Jörg Streicher. Klinischer Neuropsychologe im TTZ, bei seinem Impulsvortrag.

Gruppe von Menschen diskutieren auf der Bühne.

Podiumsdiskussion mit Betroffenen, Angehörigen und Arbeitgebern.

Blick auf das Veranstaltungsgebäude.

Austragungsort des Jubiläums: das Thomas-Müntzer-Haus in Oschatz.

Erfolgreiche Hilfe in der Rehabilitation – 10 Jahre TTZ Oschatz

13.12.2018

120 Gäste waren am 5. Dezember der Einladung des TagesTrainingsZentrum (TTZ) Oschatz zum 10-jährigen Jubiläum im Thomas-Müntzer-Haus gefolgt. Der runde Geburtstag wurde zum Anlass genommen, über die Erfolge des TTZ zu berichten und sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Betroffenen, Angehörigen, Arbeitgebern und Gästen auszutauschen.

TTZ-Leiterin Steffi Flux eröffnete den Tag mit umfassendem Dank an alle Akteure in der Reha-Versorgungskette für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen. Gemeinsam haben sie in den vergangenen 10 Jahren mit hohem Engagement, Kreativität, Professionalität und Zuverlässigkeit dazu beigetragen, dass das TTZ heute als neurospezifische Spezialeinrichtung der beruflichen und sozialen Rehabilitation etabliert ist.

Richard Nürnberger. vorsitzende Geschäftsführer der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH, würdigte in seinem Grußwort aus ganz persönlicher Perspektive nicht nur die Erfolge des TTZ, sondern vor allem das besondere therapeutische Milieu mit ganzheitlichem Ansatz.

Video "10 Jahre TTZ Oschatz"

 
In einem Impulsvortrag beleuchtete Jörg Streicher, Klinischer Neuropsychologe (GNP) im TTZ, das Thema Identitätsveränderung, wodurch der Reha-Prozess maßgeblich beeinflusst wird. Jeder Betroffene steht noch einmal ganz neu vor der Frage „Wer bin ich?“ und vor der Herausforderung, die abrupt veränderte Lebenssituation in sein Selbstkonzept zu integrieren. Dabei stehen Rückmeldungen aus dem Umfeld häufig im Widerspruch zur eigenen Selbstwahrnehmung, was oft zu Verdrängung, Abwehr und Verleugnung führt. Durch intensive Identitätsarbeit mit jedem Einzelnen gelingt es jedoch, die gravierenden Folgen einer Hirnschädigung besser zu verstehen und zu akzeptieren. 78% der erwerbsfähigen Klienten konnten dadurch ihre einschneidenden Lebensereignisse angemessen verarbeiten und in den beruflichen Alltag zurückkehren.

Die Podiumsrunde mit Betroffenen, Angehörigen, Arbeitgebern und den Gästen im Saal war von einer emotionalen Atmosphäre geprägt. Sehr mutig, offen und bewegend wurden persönliche Erfahrungen mit dem Prozess der neuen Identitätsfindung bei der Rückkehr ins (Arbeits-)Leben ausgetauscht. Berührende Worte machten die Herausforderungen auf diesem schweren Weg deutlich und zeigten, wie wichtig dabei jede individuelle, geduldige und professionelle Unterstützung ist. Durch die empathische Moderation von Steffi Flux gab es eine ergreifende Resonanz aus dem Publikum, geprägt von Dankbarkeit über ein umfassendes und zielgruppenspezifisches Hilfesystem

Das TTZ Oschatz hat dazu einen bedeutenden und unverzichtbaren Beitrag geleistet und schaut jetzt reich an Erfahrungen und mit Freude, Zuversicht und beharrlichem Tatendrang auf die kommenden 10 Jahre!

Fotos: Thomas Victor / FAW

Kontakt:

FAW gGmbH – TagesTrainingsZentrum (TTZ) Oschatz
Steffi Flux, Leiterin TTZ Oschatz

Mail: steffi.flux@faw.de

Weiterführender Link:

Hier geht es zum Internetauftritt des TTZ Oschatz ...