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Aktuelles aus der FAW

Außenaufnahme, Gruppenbild der Akteure.

Die Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaften, darunter Richard Nürnberger, Vorsitzender der BAG abR e.V. (3.v.l.), mit der Parlamentarischen Staatssekretärin des BMAS Gabriele Lösekrug-Möller (5.v.l.), der Beauftragten der Bundesre-gierung für die Belange Behinderter Menschen Verena Bentele (4.v.r.) und dem Mitglied der Hauptgeschäftsführung der BDA, Peter Clever (5.v.r.).

Vier Personen diskutieren im Workshop.

V.l.: Monika Versmann (TTZ Kamen), Björn Hagen (FB Reha), Chiara H. (Teilnehmerin), Nicole Niesner (Haus Königsborn).

„Zurück in die berufliche Zukunft“ – Nach einer erworbenen Hirnschädigung den Weg in Arbeit finden. Das TagesTrainingsZentrum (TTZ) Kamen der FAW bei der Veranstaltung „Zusammen erfolgreich in Arbeit“

03.04.2017

Für die Teilhabe am Arbeitsleben gibt es umfangreiche Leistungen und Angebote. Diese vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren war Zielsetzung der Veranstaltung „Zusammen erfolgreich in Arbeit“ im Haus der Wirtschaft in Berlin.

Unter der Überschrift „Die Vielfalt der Leistungen“ präsentierten neun Arbeitsgemeinschaften von Anbietern der beruflichen Rehabilitation ihre Leistungen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) war einer der Veranstalter.

Fachkräftepotenziale von Menschen mit Behinderungen nutzen

In ihrer Grußrede verwies die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Gabriele Lösekrug-Möller, darauf, dass es für nahezu jeden Unterstützungsbedarf ein passendes Angebot gibt. Ob bei der Aufnahme oder dem Erhalt von Beschäftigung – die verschiedenen Leistungserbringer der beruflichen Rehabilitation seien wichtige Partner für Unternehmen, wenn es darum gehe, das Fachkräftepotenzial von Menschen mit Behinderungen auszuschöpfen.

Mitglieder der BAG abR moderierten auch zwei der sechs Workshops und berichteten gemeinsam mit Unternehmensvertretern aus der betrieblichen Praxis. In vielen Best-Practice Beispielen wurde aufgezeigt, welche passgenauen Wege in Arbeit es für Menschen mit Behinderungen gibt.

Best-Practice: TagesTrainingsZentrum (TTZ) Kamen der FAW

Das TTZ Kamen der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH konnte eines dieser beeindruckenden Beispiele vorstellen. Die ehemalige Teilnehmerin Chiara H. (23 Jahre) schilderte eindrucksvoll ihren Weg nach einem Unfall, bei dem sie eine schwere Hirnverletzung erlitt, zurück ins Leben. Im TTZ Kamen wurden die wichtigen Schritte begleitet, die Frau H. wieder in eine berufliche Zukunft leiten konnten.

Die Leiterin des TTZ, Monika Versmann, verdeutlichte die verschiedenen Schritte, die es auf dem langen Weg benötigte. Mit Fachlichkeit und Kreativität wurden gemeinsam Lösungen erarbeitet.
Die Vertreterin des Unternehmens Haus Königsborn, bei dem Frau H. jetzt Arbeit gefunden hat, bekräftigte, dass aus Sicht Arbeitgeber eine gute ambulante Unterstützung entscheidend für eine erfolgreiche Beschäftigung ist.
Frau H.,  nach einem Tipp für junge Menschen in ähnlicher Situation gefragt, hatte eine ganz einfache Antwort: „Nie aufgeben – und sich nicht unterkriegen lassen!“.

Fotos vergrößern:

Gruppenfoto
Im Workshop

(Fotos: Simone M. Neumann/ ZeiAlll)