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Aktuelles aus der FAW

Gruppenfoto der neuen Pflege-Guides.

Die neuen Pflege-Guides im Land Brandenburg. Foto: Sarah-Zgoda.

"Zwei bleiben in der Akademie" – Hennigsdorf bildet Pflege-Guides aus

15.12.2015

Hennigsdorf / Potsdam – Die Akademie Hennigsdorf hat an ihrer Außenstelle Potsdam ihre ersten 12 Pflege-Guides ausgebildet; in Kooperation mit der berufundfamilie gGmbH.

Potsdam, Mitte Oktober. In den Seminarräumen der FAW steigt der Lärmpegel wieder. Tobias Kühl, stellvertretender Akademieleiter, verleiht nach zwei schweißtreibenden Seminartagen zwölf neuen Pflege-Guides ihre Zertifikate. Und sie sind mit den Tagen in der FAW "richtig zufrieden", so Annett Gause vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Die Absolventen gingen nach der Schulung mit "viel mehr Klarheit" an ihre Aufgaben, unterstreicht Jens Noack vom Landesbetrieb FORST BRANDENBURG. Was war zuvor geschehen?

"Ich überlege gerade mal, wer Ihnen helfen könnte", formuliert Seminarleiterin Stefanie Steinfeld den typischen Satz eines Pflege-Guides im Unternehmen. Auf den rückenfreundlichen Stühlen in den Potsdamer Seminarräumen sitzen Vertreter unterschiedlichster Institutionen und Unternehmen aus Brandenburg. Sie wollen den Pflege-Guide in ihren Betrieben etablieren und damit die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege erleichtern.

Und was macht ein Pflege-Guide? Zuhören, informieren & weitervermitteln. Nicht die inhaltliche Beratung steht im Vordergrund. Ein Pflege-Guide weiß vielmehr, wo sich Betroffene kostenlos Informationen und Hilfe in ihrer Umgebung holen können. Wer kennt sich aus, wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird oder es dazu neue Herausforderungen gibt? Pflege-Guides verfügen über sämtliche hilfreiche Informationsmaterialien und Kontaktadressen. Und genau da kommt der Satz wieder: "Ich überlege mal, wer Ihnen helfen könnte."

Der Akademie liegt das Thema Pflege auch selbst am Herzen. Deshalb bleiben zwei Pflege-Guides in der Akademie. Katharina Janzen und Akademieleiterin Annedört Hinz sind zertifiziert und gehen das Thema gemeinsam weiter an. Denn, so Hinz,"Berufstätigkeit soll geschützt werden".

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